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Vola im DAX zurück - klare Tendenz bleibt allerdings aus

Original abrufbar unter Trading-Treff.de bezieht sich auf den DAX (ISIN DE0008469008 | WKN 846900) und weitere Wertpapiere.

Ein schwankender Markt zeigte den Börsianern, wie anfällig dieser für aktuelle Meldungen ist. Neben den normalen Emotionen spielte hier vor allem die US-Leitzinserhöhung und Italien eine wichtige Rolle und war für das Wochenminus verantwortlich. Wie sich dies im Chartbild widerspiegelt, erörtere ich in dieser Chartanalyse für die KW40.

Die DAX-Woche im Rückblick

Die DAX-Handelswoche startete mit sehr wenig Schwankungen und geringer Volatilität. An die Hochs der Vorwoche, die vor allem im Zuge des Verfallstages entstanden, konnte der Markt nicht mehr anknüpfen. Knapp über bzw. unter 12.400 Punkten wurden die Wochenhochs markiert und mehrfach getestet. Dabei nahm die Schwankungsbreite an den einzelnen Handelstagen sukzessive zu. Von Anfangs noch 60 Punkten und fast impulslosem Handel steigerte sich diese auf 203 Punkte am Freitag. In der Wochenhistorie sieht dies wie folgt aus:

Dabei stach vor allem die zweite Wochenhälfte hervor. Hierbei erwarteten die Marktteilnehmer mit Spannung das Zinsergebnis der amerikanischen Notenbanker FED. Wie erwartet wurde dabei der Leitzins erhöht. Nunmehr das achte Mal in Folge, was einem Basiszins von über 2 Prozent entspricht. Im internationalen Vergleich zieht der US-Zins damit weiter an und vergrößert den Spagat zur EZB. Folgende Grafik von finanzen.net veranschaulicht dies:

Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, werden die nächsten Wirtschaftsdaten zeigen. Erwartet wird zumindest für Dezember eine weitere Zinsanhebung in den USA und mit der aktuellen EZB-Politik könnte Europa dann ggf. im kommenden Jahr nachziehen.

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© 2018 marktEINBLICKE
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Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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