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MÄRKTE ASIEN/China etwas erholt - Nikkei mit Abgaben

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen am Dienstag eine uneinheitliche Tendenz. Während Hongkong im Plus liegt, stehen die Börsen in Tokio und Sydney unter Abgabedruck. Belastet werden die Märkte weiterhin vom Handelsstreit zwischen den USA und China und den hohen Anleiherenditen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt mit 3,24 Prozent weiter auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren. Hohe Anleiherenditen machen Aktien tendenziell unattraktiver. An der Börse in Südkorea findet wegen eines Feiertages kein Handel statt.

Börsen in China im Plus 
 

Nach fünf Handelstagen in Folge mit Abgaben liegt der Hang-Seng-Index in Hongkong mit 0,4 Prozent im Plus. Gestützt wird der Index von dem Index-Schwergewicht CNOOC. Die Aktien des Ölkonzerns legen um 3,5 Prozent zu. Auch Petrochina gewinnen 2,3 Prozent. Zur Begründung verweisen Marktbeobachter auf die wieder gestiegenen Ölpreise. Die europäische Referenzsorte Brent verteuert sich aktuell um 0,6 Prozent auf 84,42 Dollar. Zur gleichen Zeit am Vortag lag er noch bei 83,35 Dollar. Vor dem Hintergrund der im November in Kraft tretenden neuen Iran-Sanktionen der US-Regierung dreht sich die Preisspirale tendenziell weiter nach oben, da sich das Ölangebot dadurch verknappen dürfte. Bereits aktuell sinken die persischen Erdölexporte.

Nach unten geht es um 3,4 Prozent in Hongkong für die Aktien des Autoherstellers Geely nach Vorlage der Verkaufszahlen für September. Die Börse in Schanghai kommt nach dem kräftigen Rückgang um 3,7 Prozent zu Wochenanfang leicht zurück und legt nun 0,5 Prozent zu.

Keinen großen Einfluss auf das Sentiment hat die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gesenkte Wirtschaftsprognose für China. Der IWF hat die Prognose für 2019 um 0,2 Punkte auf 6,2 Prozent gesenkt. Die Prognose für 2018 hielt der IWF bei 6,6 Prozent aufrecht. Ganz unerwartet kommt die Senkung der Schätzungen jedoch nicht.

Exportwerte drücken Tokio 
 

An der Börse in Tokio geht es nach der Feiertagspause am Montag um 1,4 Prozent auf 23.461 Punkte nach unten. Der Yen notiert stärker gegenüber dem Dollar, was zulasten von Exportwerten geht, da ihre Produkte auf den Weltmärkten dadurch teurer werden. Der Dollar kostet aktuell 113,04 Yen. Zur gleichen Zeit am Vortag war er noch für 113,75 Yen zu haben gewesen. Sharp und Renesas geben bis zu vier Prozent ab.

In Sydney verliert der S&P/ASX-200 gut 1 Prozent. Unter Druck stehen hier die stark gewichteten Finanzwerte. CBA, Westpac, ANZ und NAB geben bis zu 1 Prozent ab. Die Vorstände der vier größten australischen Banken müssen sich am Donnerstag und Freitag den Fragen von Abgeordneten stellen. Hintergrund ist ein Bericht über das Fehlverhalten des Finanzsektors.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD           Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.038,30     -1,02%    -0,44%          08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.461,21     -1,36%    +3,06%          08:00 
Kospi (Seoul)                            FEIERTAG 
Schanghai-Comp.         2.729,80     +0,49%   -17,48%          09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.311,97     +0,42%   -11,15%          10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.168,89     -0,39%    -5,68%          11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mo, 10.07 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1500      +0,1%    1,1492         1,1487   -4,3% 
EUR/JPY                   129,99      -0,1%    130,07         130,63   -3,9% 
EUR/GBP                   0,8776      -0,0%    0,8779         0,8798   -1,3% 
GBP/USD                   1,3101      +0,1%    1,3090         1,3057   -3,1% 
USD/JPY                   113,04      -0,1%    113,18         113,74   +0,4% 
USD/KRW                  1132,65      -0,2%   1134,53        1135,28   +6,1% 
USD/CNY                   6,9122      -0,3%    6,9308         6,9102   +6,2% 
USD/CNH                   6,9107      -0,2%    6,9219         6,9177   +6,1% 
USD/HKD                   7,8313      +0,0%    7,8289         7,8273   +0,2% 
AUD/USD                   0,7093      +0,2%    0,7078         0,7044   -9,3% 
NZD/USD                   0,6458      +0,1%    0,6450         0,6435   -9,0% 
Bitcoin 
BTC/USD                 6.645,18      -0,2%  6.660,76       6.594,07  -51,3% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  74,69     74,29      +0,5%           0,40  +27,9% 
Brent/ICE                  84,41      83,91     +0,6%           0,50  +33,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.191,55   1.188,11     +0,3%          +3,44   -8,5% 
Silber (Spot)              14,41      14,37     +0,3%          +0,04  -14,9% 
Platin (Spot)             825,05     821,00     +0,5%          +4,05  -11,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 09, 2018 01:08 ET (05:08 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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