Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
307 Leser
Artikel bewerten:
(2)

USA und EU suchen im Handelsstreit schnelle Lösung

Von Emre Peker

BRÜSSEL (Dow Jones)--Die USA und die EU wollen die Gunst der Stunde nutzen und im transatlantischen Handelsstreit nach dem Waffenstillstand vom Juli eine schnelle Lösung finden. Das Problem ist allerdings: Selbst offenbar einfache Handelsübereinkünfte brauchen Jahre, bis die Details ausgetüftelt sind.

Im Prinzip hatten US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei ihrem Treffen im Weißen Haus Ende Juli den Handelsstreit beerdigt. Sie wollten in Richtung von "null Zöllen, null nicht-tarifären Handelsbarrieren und null Subventionen" für alle Industriegüter bis auf Autos hinarbeiten.

US-Vertreter warnen Brüssel vor Trumps Ungeduld 
 

Diese Woche treffen sich die Handelsexperten beider Seiten. Manche US-Politiker posaunen bereits groß heraus, dass die EU die Geduld des launischen Trumps nicht mit Verzögerungen zu arg strapazieren solle. Der Präsident wolle schnelle Verhandlungen mit greifbaren Ergebnissen, betont US-Handelsminister Wilbur Ross. Das Ganze sei nicht als Fünf-Jahres-Projekt angelegt.

Nunmehr konzentrieren sich die Unterhändler - nach Rückschlägen bei einer Reihe von Mini-Handelsübereinkünften - darauf, die US- und EU-Regulierungen für Güter und Dienstleistungen einander anzupassen. US-Handelsrepräsentant Robert Lighthizer hofft darauf, technische Barrieren einebnen zu können. Im Juli hatte das Treffen im Weißen Haus die Drohung von US-Strafzöllen auf Importwagen von der Agenda genommen. Die EU hofft jetzt besonders auf fruchtbare Gespräche bei der Regulierung von Autos.

Hoffnung auf Einebnung unterschiedlicher Standards 
 

Es winkten laut Experten dank einer besseren Koordinierung massive Kosteneinsparungen auf beiden Seiten, sofern minimal abweichende Standards aufeinander abgestimmt würden. Eine EU-finanzierte Analyse von vor zehn Jahren hatte ergeben, dass sich jedes Jahr mehr als 200 Milliarden US-Dollar einsparen ließen, indem Duplizitäten bei den Standards eliminiert würden.

Inzwischen hätten sich die Barrieren aber sogar noch verschärft, klagen Industrie-Vertreter. Es ist schwer den Preis einer Regulierung abzuschätzen, da sie so verschiedene Elemente wie Tests, Inspektionen oder auch rechtliche Analysen umfasst. Zum Vergleich: Im Schnitt betragen die transatlantischen Zölle weniger als 3 Prozent auf einen jährlichen Handel von mehr als 1 Billion Dollar bei Gütern und Dienstleistungen - oder rund 30 Milliarden Dollar.

Chemie-Branche als warnendes Beispiel 
 

Der Prozess einer Harmonisierung kann lange Zeit in Anspruch nehmen. So verzichteten Chemie-Konzerne auf beiden Seiten des Atlantiks vor langer Zeit auf eine Harmonisierung der Regulierungen. Inzwischen geht es ihnen nur noch darum, die Klassifikation und die Labels der Chemieprodukte zu vereinheitlichen. Die neuen Labels für das gleiche Produkt auf zwei verschiedenen Märkten kosten jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar. Laut Schätzungen des Weißen Hauses ist diese Prozedur für US-Chemieexporteure mit rund 475 Millionen Dollar Kosten verbunden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/jhe

(END) Dow Jones Newswires

October 22, 2018 07:25 ET (11:25 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.