Stuttgart (ots) - Es war ihr Migrationshintergrund, ihr Alter, ihr Aussehen, dass sie kein Mann ist und jüngst sogar ihre Knie - irgendwas ist immer. Und nichts scheint mehr zu albern, gegen die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli zu keilen. Dieses Mal muss ein vier Jahre altes Foto der 40-Jährigen herhalten, auf dem sie eine Rolex trägt. In Cheblis Fall wurden 7300 Euro für die betreffende Armbanduhr veranschlagt, zumindest das recherchierte ein Facebook-Nutzer, der ansonsten das Bild heraus kramte, um damit den "Zustand der Sozialdemokratie 2018 in Deutschland" zu skizzieren. Bestes Futter für den liebsten Beißreflex im Land: Neid. Bedenklich ist bei der Rolex-Affäre höchstens: Sawsan Chebli pflegt das Stil-Verständnis eines mittelalten Mannes mit Hang zum plakativem Geprotze. Verwerflich ist das aber nicht.
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