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MÄRKTE EUROPA/Schwache Technologiewerte drücken Börsen ins Minus

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit kräftigen Abgaben sind die Aktienmärkte in Europa am Dienstag in den Handel gestartet. Die Stimmung bleibt weiterhin angeschlagen, die Kaufbereitschaft ist unter den Investoren sehr gering. Die belastenden Themen sind dabei die gleichen wie schon zuletzt. Vor allem der Brexit bleibt ein dominierendes Thema. Schlagzeilen über Neuwahlen in Großbritannien, weitere Rücktritte in der britischen Regierung wie auch ein neues Referendum werden an der Börse nicht ausgeschlossen.

Spätestens für Mittwoch wird zudem die Antwort aus Brüssel auf den Haushaltsentwurf aus Italien für 2019 erwartet, eine Defizitverfahren gegen das hoch verschuldete Land gilt als wahrscheinlichste Option.

Der DAX verliert in diesem Umfeld 0,7 Prozent auf 11.162 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 3.146 Punkte nach unten.

Technologie-Werte weiter unter Druck 
 

Der Handelsstreit zwischen China und den USA, der gerade für die global ausgerichteten Lieferketten im Technologie-Sektor ein Problem ist, soll zudem für eine nachlassende iPhone-Nachfrage sorgen. In einem Artikel des Wall Street Journal heißt es, Apple habe die Produktion des iPhone XR nunmehr zum zweiten Mal verringert. In der vergangenen Woche hatten mehrere Apple-Zulieferer bereits ihre Ziele gesenkt und dies unter anderem damit begründet, dass ein wichtiger Kunde Ordervolumina gekürzt habe. Der Kunde wurde zwar nicht namentlich genannt, Beobachter vermuteten aber, dass es sich dabei um Apple handelt.

Der Sektor der europäischen Technologiewerte fällt um 1,4 Prozent und stellt damit aktuell den größten Verlierer. Auffallend schwach zeigen sich hier die Aktien der Apple-Zulieferer Dialog Seminconductor (minus 2,9 Prozent) und AMS (minus 1,1 Prozent). Der 2019er-Ausblick stützt die Wirecard-Aktie nicht, sie notiert mit den schwachen Vorgaben 5,4 Prozent im Minus.

Deutsche Bank schwach 
 

Auffallend schwach tendiert die Aktie der Deutschen Bank, sie verliert 3,4 Prozent. Wie mehrere Zeitungen berichten, ist die Deutsche Bank im Geldwäscheskandal der Danske Bank jetzt auch in den Fokus der Ermittler gerückt. Whistleblower Howard Wilkinson, der den vermutlich größten Geldwäscheskandal in Europa aufgedeckt hat, erklärte am Montag vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Kopenhagen, dass bis zu 150 Milliarden Dollar über die US-Tochter einer großen europäischen Bank gewaschen worden seien. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg und weiterer Quellen soll es sich um die Deutsche Bank handeln.

Die französische Societe Generale muss wegen Sanktionsverstößen eine Milliardenstrafe in den USA zahlen. Die Bank hat sich mit mehreren US-Behörden auf eine Zahlung von rund 1,3 Milliarden US-Dollar verständigt. Die Summe sei komplett über Rückstellungen abgedeckt, so die Bank. Die Aktie handelt 1,7 Prozent im Minus.

Das Strategie-Update von BASF kommt an der Börse nicht gut an, für die Aktie geht es um 2,5 Prozent nach unten. Der Chemie-Konzern strebt ein Wachstum des EBITDA vor Sondereinflüssen von jährlich 3 bis 5 Prozent an. Um die Ziele zu erreichen, werde ein "neues Exzellenzprogramm" bis 2021 auf den Weg gebracht. Jedoch heißt es im Handel, dass das genannte EBITDA-Wachstumsziel trotz der geplanten Kosteneinsparungen deutlich unter den Erwartungen liege.

=== 
INDEX                zuletzt      +/- %      absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       3.146,27      -0,44       -14,06     -10,21 
Stoxx-50            2.894,49      -0,14        -4,15      -8,92 
DAX                11.162,42      -0,73       -82,12     -13,59 
MDAX               23.240,77      -0,71      -166,92     -11,30 
TecDAX              2.490,96      -1,41       -35,74      -1,51 
SDAX               10.336,27      -0,82       -85,72     -13,04 
FTSE                6.991,12      -0,14        -9,77      -8,93 
CAC                 4.964,95      -0,41       -20,50      -6,54 
 
Bund-Future           160,67                   -0,03       2,87 
 
DEVISEN              zuletzt      +/- %     Mo, 8:08  Mo, 17.34   % YTD 
EUR/USD               1,1461     +0,08%       1,1452     1,1450   -4,6% 
EUR/JPY               128,91     +0,05%       128,91     128,83   -4,7% 
EUR/CHF               1,1363     -0,13%       1,1370     1,1382   -3,0% 
EUR/GBP               0,8908     +0,11%       0,8914     0,8907   +0,2% 
USD/JPY               112,46     -0,04%       112,51     112,50   -0,2% 
GBP/USD               1,2866     -0,01%       1,2858     1,2857   -4,8% 
Bitcoin 
BTC/USD             4.490,88      -7,8%     4.669,53   5.096,92  -67,1% 
 
ANLEIHERENDITEN      aktuell     Vortag  YTD absolut 
Deutschland 2 J.       -0,62      -0,62        -0,01 
Deutschland 10 J.       0,37       0,37        -0,07 
USA 2 Jahre             2,80       2,78         0,90 
USA 10 Jahre            3,06       3,07         0,65 
Japan 2 Jahre          -0,14      -0,15        -0,01 
Japan 10 Jahre          0,10       0,09         0,05 
 
ROHÖL                zuletzt  VT-Settl.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex              57,07      57,20        -0,2%      -0,13   -1,2% 
Brent/ICE              66,31      66,79        -0,7%      -0,48   +4,8% 
 
METALLE              zuletzt     Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.225,32   1.224,10        +0,1%      +1,22   -6,0% 
Silber (Spot)          14,43      14,43        -0,0%      -0,00  -14,8% 
Platin (Spot)         853,90     853,50        +0,0%      +0,40   -8,1% 
Kupfer-Future           2,80       2,80        -0,1%      -0,00  -16,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 20, 2018 03:44 ET (08:44 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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