Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
219 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Britische Banken sind gesund genug für chaotischen Brexit

Von Philip Georgiadis und Margot Patrick

LONDON (Dow Jones)--Das britische Bankensystem ist stark genug, um den Schock eines chaotischen Brexits zu überstehen, teilte die Bank of England (BoE) am Mittwoch mit. Zuvor hatten alle großen Banken des Landes den jährlichen Stresstest der Notenbank bestanden.

Keine der sieben getesteten Großbanken muss ihre Kapitalquoten als Ergebnis des Tests stärken, bei dem die Art von schweren wirtschaftlichen Schocks simuliert worden war, die mit einem Austritt Großbritannien aus der EU ohne Abkommen einhergehen könnte.

Darüber hinaus veröffentlichte die Bank of England Prognosen über die Auswirkungen eines "No Deal"-Brexits ohne Übergangsfrist und kam zu dem Ergebnis, dass selbst dann die Banken des Landes in der Lage seien, weiterhin Kredite an Haushalte und Unternehmen zu vergeben.

Der diesjährige Gesundheitscheck der Bankbilanzen ist für Investoren besonders wichtig, da Großbritannien im März die Europäische Union verlassen soll - ein Ereignis, das es in der Geschichte der EU bislang noch nie gegeben hat. Beide Seiten haben sich auf Scheidungsbedingungen und eine Übergangsfrist geeinigt, was den Finanzdienstleistern ermöglichen sollte, weitgehend normal zu arbeiten. Doch es gibt Zweifel - unter anderem auch daran, ob das Abkommen im Dezember vom britischen Parlament ratifiziert wird.

Barclays und Lloyds im Fokus 
 

Vor allem Barclays und Lloyds Banking Group standen im Fokus, nachdem sie bei einer EU-weiten Stressübung Anfang dieses Monats unerwartet schlecht abgeschnitten hatten. Im Gegensatz zu den Tests der EZB können die Stresstests der Bank of England für die britischen Banken Konsequenzen nach sich ziehen, denn die britische Notenbank kann sie zwingen, mehr Kapital aufzunehmen oder die Dividenden zu kürzen. Die Belastungstests werden auch von den Investoren aufmerksam beobachtet, weil die Ergebnisse zeigen, ob die Banken die regulatorische Freigabe für Dividenden erhalten.

Das britische Stressszenario beinhaltete tiefe Rezessionen in Großbritannien und der Weltwirtschaft, einen Einbruch der britischen Wohnimmobilienpreise um ein Drittel und einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf fast 10 Prozent. Laut der BoE war das Szenario härter als die globale Finanzkrise 2008 und beinhaltete "Worst Case"-Annahmen.

Die Notenbank rechnet im Falle eines ungeordneten Brexits mit volatilen Märkten. Das britische Finanzsystem könne aber schweren Marktstörungen monatelang standhalten und die Banken verfügten über genügend Liquidität, um Anleihen zu bedienen und Einlagen auszuzahlen, ohne Zugang zu Wholesale-Finanzierung oder Devisenmärkten haben zu müssen.

Laut einer Analyse des Schatzamtes vom Mittwoch wird die Wirtschafts Großbritanniens bei jeder Form von Brexit schrumpfen. Unter Annahme des Brexit-Plans von Premierministerin Theresa May wäre des Schaden mit voraussichtlich 3,9 Prozent aber viel kleiner als bei einem EU-Ausstieg ohne Abkommen. Bei einem abrupten und chaotischen Bruch mit der EU könnte Wirtschaft um bis 9,0 Prozent kleiner sein als wenn Großbritannien weiterhin Mitglied der EU bliebe.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/sha/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2018 14:25 ET (19:25 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.