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marktEINBLICKE
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Fresenius-Aktie: Ein Glücksfall?

Am Donnerstag verlor die Fresenius-Aktie (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785XXX) knapp 6 Prozent an Wert. Schuld war das insgesamt sehr turbulente Börsenumfeld infolge der Sorgen vor einer Eskalation des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits. Doch am Freitag kam es für die Anteilsscheine des Gesundheitskonzerns richtig knüppeldick. Fresenius stellte die Mittelfristziele infrage. Doch gerade mit dem jüngsten Kurssturz sollte sich eine Einstiegsgelegenheit ergeben haben.

Für die Fresenius-Aktie ging es am Freitag in einem die meiste Zeit des Tages positiven Marktumfeld prozentual zweistellig nach unten. Schuld war die Unternehmensnachricht, wonach man auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 nicht mehr damit rechnen würde, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen. So weit, so gut.

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© 2018 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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