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Wasserinvestments kommen in Mode

Wasserinfrastruktur muss auf Vordermann gebracht werden

Derzeit leben etwas mehr als 7,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, in nicht einmal 100 Jahren sollen laut Schätzungen fast 4 Milliarden Menschen hinzukommen, was das Thema Wasserknappheit noch deutlich akuter werden lassen sollte. Zu einer weiteren Verknappung wird nicht nur das Bevölkerungswachstum beitragen. Der höhere Bedarf in der Industrie und in der Landwirtschaft sind häufig sogar noch wichtigere Faktoren. Zumal mit steigendem Wohlstand auch die Nachfrage nach höherwertigem Fleisch steigt. Die Rindfleischproduktion verschlingt besonders viel Wasser. Schon heute lebt laut UNESCO-Statistiken die Hälfte der Weltbevölkerung in Gebieten, in denen es mindestens in einem Monat des Jahres zu wenig Wasser gibt. Bis 2050 könnten sogar mehr als 5 Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen sein. Trotz des knappen Gutes Wasser, müssten viele Teile der Welt gar nicht unter Wasserknappheit leiden. Die Probleme sind in vielen Fällen von Menschen verursacht.

Ein sehr großes Problem stellt eine unzureichende, veraltete und schlecht gewartete Infrastruktur dar. Rohrbrüche in Hauptversorgungsleitungen stehen auf der Tagesordnung. Fehlende smarte Wasserzähler sind ein weiteres Problem. Diebstahl ist in vielen Teilen der Welt ebenfalls ein großes Problem. Genauso wie das fehlende Bewusstsein, mit Wasser schonend umzugehen. Außerdem werden Konzerne wie Nestle´, Coca-Cola oder Danone für ihrem Umgang mit Wasser und anderen Ressourcen kritisiert. Sie haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass das Geschäft mit in Plastikflaschen abgefülltem Wasser enorme Wachstumssprünge erfahren hat. Das Abfüllen von Wasser in Plastikflaschen ist jedoch sehr wenig ökologisch. Häufig werden sogar in wasserarmen Gegenden Abfüllanlagen aufgestellt und Wasser entnommen. Die Produktion der Flaschen verschlingt enorme Mengen von Ressourcen, genauso wie der Transport. Darüber hinaus müssen wir uns die riesigen Müllberge vorstellen, für die die Plastikflaschen sorgen. Es geht aber auch anders:

Xylem bringt die Branche voran

Eine nachhaltige Wasserversorgung ist derart wichtig, dass verschiedene Organisationen versuchen, auf das Problem der Knappheit und die Bedeutung der Verbesserung der Wasserinfrastruktur aufmerksam zu machen. Auch deshalb werden jedes Jahr auf dem wichtigsten Branchentreffen, dem Global Water Summit, die Global Water Awards verliehen. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die die Industrie rund um Wasser, Abwasser und Entsalzung vorangebracht haben. Am 16. April 2018 wurden in Paris die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet. In der Kategorie "Water Technology Company of the Year" konnte sich der US-amerikanische Pumpen- und Filterhersteller Xylem Inc. (WKN: A1JMBU / ISIN: US98419M1009) durchsetzen. Die Jury überzeugte vor allem der Flygt Concertor, das weltweit erste Abwasserpumpsystem mit integrierter, intelligenter Steuerung. Erwähnt wurden auch die Premium-Systeme für Ultraviolett (UV) Desinfektion sowie passende Überwachungs- und Steuerungstechnik für kommunales und industrielles Wasser und Abwasser. Dabei hat sich Xylem bereits mit dem Firmennamen ganz dem Thema Wasser verschrieben.

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