FRANKFURT (Dow Jones)--BASF darf sein Geschäft für Papier- und Wasserchemikalien mit dem US-Wettbewerber Solenis zusammenführen. Die EU-Wettbewerbsbehörde gab grünes Licht für das im Mai angekündigte Vorhaben.
Der Konzern aus Ludwigshafen betrachtet diese Spezialchemikalien mit einem Jahresumsatz von 800 Millionen Euro nicht mehr als Kerngeschäft. BASF wird künftig mit 49 Prozent an Solenis beteiligt sein, die knappe Mehrheit liegt bei Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden.
Das Unternehmen aus Wilmington im US-Bundesstaat Delaware ist ein weltweit tätiger Hersteller von Spezialchemie für wasserintensive Branchen, darunter Zellstoffindustrie, Öl und Gas sowie Bergbau. 1.300 BASF-Mitarbeiter werden zu Solenis wechseln. Die Produktionsanlagen in Ludwigshafen und Nanjing bleiben bei BASF, weil sie stark in die jeweiligen Verbundstrukturen eingebunden sind. Sie werden das neue Joint Venture mit Produkten und Rohstoffen versorgen.
Das Joint Venture wird rund 5.000 Mitarbeiter umfassen und kommt auf einen Jahresumsatz von 3,4 Milliarden Euro.
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December 12, 2018 06:26 ET (11:26 GMT)
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