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Neugeschäft bei offenen Publikumsfonds schwächer als im Vorjahr

Investmentfonds flossen von Anfang Januar bis Ende Oktober 2018 netto 86,6 Mrd. Euro zu. Offene Publikumsfonds sammelten in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres 19,8 Mrd. Euro an neuen Mitteln ein. Allerdings wurde im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt bereits ein Zuwachs von 59,6 Mrd. Euro verzeichnet.

Dabei liegt das Neugeschäft von Mischfonds laut Angaben des Branchenverbandes BVI mit 20,9 Mrd. Euro und Immobilienfonds mit 5,1 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (25,7 Mrd. Euro bzw. 5 Mrd. Euro). Aktienfonds hingegen verzeichneten mit 2,6 Mrd. Euro ein geringeres Neugeschäft als 2017, als sie in den ersten zehn Monaten überwiegend durch Aktien-ETFs netto 12,6 Mrd. Euro einsammelten. Rentenfonds erzielten in diesem Jahr Abflüsse von 4,2 Mrd. Euro, im Gegensatz zu Zuflüssen von 18,2 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. In beiden Jahren spielen Kurzläuferfonds eine wesentliche Rolle beim Absatz. Geschlossene KAGB-konforme Fonds verzeichneten Zuflüsse von 1,1 Mrd. Euro. Aus freien Mandaten flossen 20,2 Mrd. Euro ab. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Oktober 2018 ein Gesamtvermögen von 3 Bio. Euro, heißt es weiter.

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© 2018 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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