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XETRA-SCHLUSS/Aufwärts - Deutsche Bank und Commerzbank sehr fest

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Nachlassende Risiken im Umfeld haben dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch Auftrieb gegeben. Der DAX gewann 1,4 Prozent auf 10.929 Punkte. "Das Kaufinteresse nimmt weiter zu", sagte ein Händler. Er verwies auf deutlich fallende Renditen in Italien, nachdem die Anzeichen für einen Kompromiss im Haushaltsstreit mit der EU zugenommen haben.

Daneben hellte die Hoffnung auf eine Lösung des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits die Stimmung auf. Zudem setzte der Markt darauf, dass Theresa May das Misstrauensvotum am Abend überstehen und so auch einen harten Brexit vermeiden dürfte. Das britische Pfund zog nach frühen Tiefs deutlich an.

Aus technischer Sicht gilt nun der Bereich zwischen 11.000 und 11.050 Punkten als nächste große Hürde. "Sollte der DAX die ehemaligen Jahrestiefs wieder überwinden, käme das einem Befreiungsschlag gleich", sagte ein Händler. Dann könnte sich die Jahresendrally richtig entfalten. Fundamental sei der DAX nun günstig bewertet, falls es im kommenden Jahr nicht wider Erwarten zu einer wirtschaftlichen Rezession komme.

Fresenius im DAX an der Gewinnerspitze - auch Banken stark 
 

Mit wiederaufgewärmten Spekulationen um eine Fusion ihrer Institute gewannen Deutsche Bank 5,8 Prozent und Commerzbank 5,6 Prozent. Allerdings waren Deutsche Bank erst am Montag auf ein Allzeittief gefallen, Commerzbank am Dienstag auf ein Zweijahrestief. "Auch wenn an den Spekulationen nicht viel dran sein mag, der Druck zum Handeln nimmt zu", meinte ein Marktteilnehmer.

Größter DAX-Gewinner waren Fresenius. Der Kurs erholte sich um 6,9 Prozent auf 42,38 Euro. Das Bankhaus Berenberg hat das Kursziel zwar auf 70,95 von 81,85 Euro gesenkt, damit liegt das neue Kursziel aber immer noch gut 40 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Kaufempfehlung hat Berenberg bekräftigt. Ähnliches war zuletzt auch von anderen Analysehäusern zu hören.

Autos profitieren von China 
 

Ein klar positiver Impuls kam vom US-chinesischen Handelsstreit: Das Wall Street Journal schreibt, China bereite die Öffnung seiner Märkte für ausländische Unternehmen vor. Damit wäre die bisherige chinesische Industriepolitik hinfällig. Sie hatte unter anderem ausländischen Unternehmen lediglich Minderheitsbeteiligungen erlaubt. In den Blick rückten damit unter anderem die Aktien der Autohersteller. BMW zogen um 1,9 und VW um 2,8 Prozent an, Daimler stiegen um 1,5 Prozent.

Zalando fielen um 2,6 Prozent. Sie litten unter einem enttäuschenden Geschäftsbericht von Inditex sowie unter einem Kurseinbruch des britischen Online-Unternehmens Superdry um 33 Prozent nach schwachen Geschäftszahlen. Auf die Stimmung drückte auch ein starker Verlust bei Dixons. Mit einer Dividendenkürzung fielen die Aktien des britischen Elektronikhändlers um 6 Prozent.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 106,5 (Vortag: 105,0) Millionen Aktien im Wert von rund 3,87 (Vortag: 4,19) Milliarden Euro. Es gab 27 Kursgewinner und 3 -verlierer.

INDEX          zuletzt   +/- %  +/- % YTD 
DAX          10.929,43  +1,38%    -15,39% 
DAX-Future   10.937,50  +1,07%    -16,72% 
XDAX         10.940,05  +1,26%    -14,94% 
MDAX         22.622,15  +1,81%    -13,66% 
TecDAX        2.563,96  +1,63%     +1,38% 
SDAX         10.020,61  +2,18%    -15,70% 
zuletzt      +/- Ticks 
Bund-Future     162,91     -42 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 12, 2018 11:46 ET (16:46 GMT)

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