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Siltronic-Aktie: Bewertungstechnisch sieht die Sache sehr vielversprechend aus

Im Fall der Siltronic-Aktie (WKN: WAF300 / ISIN: DE000WAF3001) liegt das 2019er-Kurs-Gewinn-Verhältnis gerade einmal bei 7. Gleichzeitig kann sich eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent wirklich sehen lassen. Bewertungstechnisch sieht die Sache schon einmal vielversprechend aus. Trotz der jüngsten Kurserholung bleibt die Einstiegsgelegenheit günstig. Zwar geht das Siltronic-Management davon aus, dass sich nach den vergangenen zwei herausragenden Jahren das Geschäftsjahr 2019 insgesamt eher verhalten entwickeln wird, allerdings dürfte dies Anlegern inzwischen bekannt sein. Das Unternehmen hatte bereits mitgeteilt, dass im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bereits eine leicht unter dem Niveau des Vorquartals liegende Nachfrage nach Wafern festgestellt wurde.

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium und Partner vieler führender Chip-Hersteller. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Siltronic entwickelt und fertigt Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm. Siliziumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik. Sie werden z.B. in Computern, Smartphones, Flachdisplays, Navigationssystemen, Steuer- und Kontrollsystemen für die Automobilbranche sowie in vielen anderen Anwendungen eingesetzt. Auch deshalb lief es im Geschäftsjahr 2018 für Siltronic noch einmal so richtig rund.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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