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DAX stolpert zum Wochenstart - Deutsche Telekom sehr robust

Zu Beginn der neuen Handelswoche sah es zunächst so aus, als würde der DAX nicht weiter an Boden verlieren und sich im Bereich des Vorwochenschlusses halten können. Am Nachmittag sorgte jedoch unter anderem ein schwacher Frühhandel an der Wall Street dafür, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer um mehr als 1 Prozent in die Tiefe rutschte.

Das war heute los. Zum Handelsstart in den USA fiel der Dow Jones Industrial Average unter die Marke von 24.000 Punkten, während es für den S&P 500 unter 2.600 Zähler ging. Anleger zeigten sich einmal mehr besorgt, dass sich die weltweite Konjunktur eintrüben könnte. So ist es auch zu erklären, dass die Ölpreise trotz OPEC-Förderkürzung weiter schwächeln. Hierzulande kommen die europäischen Unsicherheitsfaktoren wie das Brexit-Chaos oder der Schuldenstreit zwischen Rom und Brüssel als Belastungsfaktoren für die Märkte hinzu.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) dem schwachen Gesamtmarktumfeld am besten entziehen. Die T-Aktie legte zeitweise rund 1,5 Prozent an Wert zu. Dabei zählen Telekommunikationstitel zu den so genannten defensiven Werten. Ihnen wird nachgesagt relativ konjunkturunabhängig zu sein. Zudem steht im Fall des Bonner Konzerns derzeit die geplante Fusion der Mobilfunktochter T-Mobile US (WKN: A1T7LU / ISIN: US8725901040) mit dem Konkurrenten Sprint (WKN: A1W1XE / ISIN: US85207U1XXX) im Fokus.

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© 2018 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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