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MÄRKTE USA/Aktienanleger mit Optimismus vor Zinsentscheid

NEW YORK (Dow Jones)--Nach zwei Handelstagen mit kräftigen Abgaben dürfte die Wall Street am Dienstag fester starten und sich damit stabilisieren. Zum Wochenstart waren S&P-500 und Nasdaq auf die tiefsten Stände seit Herbst 2017 gesunken. Die anhaltenden Sorgen über einen globalen Konjunkturabschwung treten zumindest aktuell in den Hintergrund. Doch warnen Händler, dass die Sorgen gerade vor dem Hintergrund des noch immer nicht gelösten Handelskonflikts mit China keineswegs verschwunden seien.

Dies gelte umso mehr, weil sich der chinesische Präsident Xi Jinping am Vortag wenig versöhnlich geäußert hatte. Ausgerechnet vor einer als sicher erwarteten Zinserhöhung am Mittwoch rafft sich der Aktienmarkt zu einer moderaten Erholung auf. Der Aktienterminmarkt suggeriert eine festere Handelseröffnung am Kassamarkt.

Fed wird taubenhaft erwartet 
 

Für zunehmend positive Stimmung sorgt die Spekulation auf einen taubenhaften Ausblick der US-Notenbank am Mittwoch. Derzeit herrscht große Verunsicherung über die Anzahl der 2019 zu erwartenden Zinsschritte, doch sinken die Prognosen über die erwartenden Zinserhöhung seit geraumer Zeit kontinuierlich.

Abzulesen ist dies auch am Devisenmarkt, denn der Dollar fällt auf breiter Front. Der ICE-Dollarindex verliert 0,3 Prozent. "Vielleicht nehmen einige Dollarhändler vor der Zinsentscheidung morgen Gewinne mit. Der Markt preist eine Zinserhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 70 Prozent ein. Doch dürfte die Aufmerksamkeit sehr schnell den wirtschaftlichen Aussichten und den künftigen Zinsschritten gelten", sagt Marktanalyst Charalambos Pissouros von JFD Brokers.

Auch der Rentenmarkt unterstreicht die gesunkenen Erwartungen an künftige US-Zinserhöhungen. Denn die Notierungen steigen und die Renditen geben nach - die zehnjähriger US-Staatsanleihen um 2,4 Basispunkte auf nur noch 2,83 Prozent. Vor einigen Wochen waren es noch rund 3,0 Prozent. Auch die Enttäuschung über die Rede des chinesische Präsidenten Xi stütze die Anleihen, heißt es.

Der schwache Dollar und die geänderten Zinsaussichten helfen dem Goldpreis. Die Feinunze verteuert sich um 0,2 Prozent auf 1.248 Dollar.

Ölmarkt offenbart Konjunktursorgen 
 

Die Ölpreise setzen ihre Talfahrt dagegen fort und fallen auf neue Jahrestiefs. Der Preis für ein Fass der europäischen Referenzsorte Brent fällt um 2,2 Prozent auf 58,30 Dollar, für US-Leichtöl der Sorte WTI geht es um 2,0 Prozent auf 48,87 Dollar nach unten. Die Stabilisierung am Ölmarkt sei damit schon wieder Geschichte und die Wirkung der angekündigten Produktionskürzungen nach der Opec-Sitzung vollends verpufft, merkt die Commerzbank an. Am Markt ist von anhaltenden Konjunktur- und Nachfragesorgen die Rede. Auf der Angebotsseite hat Russland einen Anstieg der Rohölproduktion auf ein Rekordniveau im Dezember berichtet. Dies weckt offenbar Zweifel, dass Russland seine Produktion wie mit der Opec vereinbart ab Januar kürzen werde, so die Analysten.

Unter den Einzelaktien legen Oracle um 5,5 Prozent vorbörslich zu. Der Softwarekonzern hat im zweiten Geschäftsquartal die Markterwartungen übertroffen. Sowohl beim Umsatz als auch Gewinn lag der SAP-Konkurrent über den Schätzungen der Analysten.

Lockheed Martin erhöhen sich um 1,0 Prozent. Der US-Rüstungskonzern steht vor einem Milliardenauftrag für seine Kampfflugzeuge aus Japan. Johnson & Johnson steigen um 0,6 Prozent. Das Konsumgüterunternehmen hat seine angepasste Gewinn- und Umsatzprognose für 2018 bekräftigt und ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 5 Milliarden Dollar angekündigt.

CBS Corp legen um 1,7 Prozent zu. Der Sender wird dem früheren CEO Les Moonves keine 120 Millionen Dollar schwere Abfindung zahlen. Der Verwaltungsrat wirft ihm Verstöße gegen die Unternehmensregeln vor.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit            Rendite   Bp zu VT   Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre                2,67       -2,1         2,69      146,9 
5 Jahre                2,67       -2,0         2,69       74,5 
7 Jahre                2,75       -1,5         2,77       50,5 
10 Jahre               2,84       -1,9         2,86       39,4 
30 Jahre               3,09       -1,9         3,11        2,6 
 
DEVISEN             zuletzt      +/- %     Di, 8:21  Mo, 17:30   % YTD 
EUR/USD              1,1381     +0,30%       1,1346     1,1344   -5,3% 
EUR/JPY              127,95     -0,06%       127,75     128,19   -5,4% 
EUR/CHF              1,1271     +0,00%       1,1267     1,1269   -3,8% 
EUR/GBP              0,8977     -0,21%       0,8986     0,8999   +1,0% 
USD/JPY              112,43     -0,35%       112,60     112,98   -0,2% 
GBP/USD              1,2677     +0,49%       1,2626     1,2601   -6,2% 
Bitcoin 
BTC/USD            3.531,01     +1,74%     3.491,76   3.422,26  -75,4% 
 
ROHÖL               zuletzt  VT-Settl.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex             48,79      49,88        -2,2%      -1,09  -15,5% 
Brent/ICE             58,43      59,61        -2,0%      -1,18   -7,2% 
 
METALLE             zuletzt     Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)        1.248,00   1.245,86        +0,2%      +2,14   -4,2% 
Silber (Spot)         14,64      14,66        -0,1%      -0,02  -13,6% 
Platin (Spot)        790,35     795,00        -0,6%      -4,65  -15,0% 
Kupfer-Future          2,70       2,75        -1,9%      -0,05  -19,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 18, 2018 09:19 ET (14:19 GMT)

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© 2018 Dow Jones News
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