Der bisherige Jahresverlauf war für den Düngemittel-Hersteller K+S wenig erfolgreich. Doch zumindest kann man mit Blick auf das Jahresultimo in einer besonders wichtigen Frage etwas Entspannung ankündigen, was auch der Aktie zugute kommt.
Dabei dreht es sich nach wie vor um die drei Produktionsstandorte des Kaliwerks Werra. Dieses stand bereits im Sommer unter verschärfter Beobachtung, nachdem K+S während des trockenen Sommers und damit einhergehenden Niedrigwassers der Werra wochenlange Produktionsunterbrechungen verkünden musste. Mit der Folge, dass der Kali- und Salzproduzent seine Jahresprognose zurücknehmen musste, die inzwischen nur noch bei einem EBITDA von 570 bis 630 Mio. Euro liegt.
Das Niedrigwasser der Werra bleibt auch in den letzten Tagen des alten Jahres ein Thema. Doch kann K+S jetzt zumindest etwas Entwarnung geben, nachdem Niederschläge in den vergangenen Wochen die Situation etwas entspannt haben. Das bedeutet konkret, dass K+S die Produktion nur über die Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 26. Dezember erneut stoppt. Danach soll wieder voll produziert werden können.
Bislang hatte man angekündigt, bis zum 1. Januar die Produktion einzustellen, da die Entsorgungssituation an der Werra dies verlangen würde. Denn K+S ist darauf angewiesen, salzhaltige Abwässer in die Werra zur Entsorgung abzuleiten. Der erlaubte Umfang berechnet sich dabei nach dem Wasserstand.
Direkte Folge des verkürzten Produktionsstopps: Das Unternehmen rechnet zwar weiterhin mit einem zusätzlichen negativen Effekt beim EBITDA von knapp ...
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