Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kann Inspiration Mining die nächste 1.000 % Chance werden? Das Bohrprogramm startet in wenigen Tagen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
269 Leser
Artikel bewerten:
(0)

US-Botschafter setzt Bundesregierung bei Nord Stream 2 massiv unter Druck

BERLIN (Dow Jones)--Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, ihre Unterstützung für die umstrittene Gasröhre Nord Stream 2 einzustellen. Das Projekt sei "ein dreister Versuch der russischen Regierung, den Würgegriff zu verstärken" schreibt Grenell in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post. Die USA werfen dem Kreml vor, die Ukraine destabilisieren zu wollen. Mit der Pipeline in der Ostsee zwischen Russland und Deutschland, so Grenell, habe Moskau dazu noch einen viel größeren Hebel in der Hand. "Nord Stream 2 würde die Tür für zunehmende russische Aggression gegenüber Kiew öffnen, da Moskau sich nicht mehr darum sorgen müsste, wie sich seine Aktivitäten auf die Gasverkäufe an Westeuropa auswirken.

Deutschland "in der einzigartigen Position, seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss geltend zu machen, um Russland für sein Handeln zur Verantwortung zu ziehen". Die Bundesregierung unterstützt bislang trotz heftiger Kritik aus Washington und Osteuropa den Bau der Leitung. Sie soll mehr russisches Gas nach Deutschland bringen, weil in Berlin von einem steigenden Bedarf ausgegangen wird. Das liegt zum einen an der abnehmenden Förderung in den Niederlanden und in Großbritannien und zum anderen daran, dass Gas bei der Energieerzeugung die schmutzige Kohle verdrängen soll.

Russland hält Ukraine im Schwitzkasten 
 

Die Ukraine fürchtet, ihre bisherigen Einnahmen von rund 2 Milliarden US-Dollar pro Jahr für den Transit des Brennstoffs Richtung Westen zu verlieren und ohne die Gaslieferungen der Macht des Kreml schutzlos ausgeliefert zu sein. Zuletzt hatten der Beschuss ukrainischer Marineboote und die Gefangennahme ukrainischer Matrosen durch Russland die Welt in Atem gehalten. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um die Entsendung der Bundesmarine in das Asowsche Meer gebeten.

Der Bau der rund 10 Milliarden Euro teuren Gasröhre schreitet trotz des hohen Drucks der Amerikaner voran. Von den 1.200 Kilometer sind laut dem Energieriesen Gazprom schon 300 Kilometer gebaut. An der Finanzierung sind neben Gazprom auch europäische Energiekonzerne wie OMV, Shell, Engie und die deutschen Unternehmen Uniper und Wintershall beteiligt. Sie stellen jeweils 950 Millionen Euro an Fremdkapital zur Verfügung. Die USA drohen permanent damit, das Projekt mit Sanktionen zu torpedieren. Für diesen Fall hat Moskau angekündigt, die Finanzierung allein zu stemmen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

December 20, 2018 03:24 ET (08:24 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.