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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zum Fachkräftemangel im Handwerk 
 
Überschrift: Vorsicht geboten 
 
Diese Zahl klingt großartig: Mehr als 100 Millionen Euro Umsatz erwartet das baden-württembergische Handwerk in diesem Jahr. Die gute Konjunktur und volle Auftragsbücher sind eigentlich Zeichen für eine gute Entwicklung. Doch so positiv die Nachrichten sind- die Lage ist nicht so rosig, wie manche Zahlen das glauben machen. Denn Teil der Wahrheit ist auch: In der Region Rhein-Neckar arbeiten zwei von drei Handwerksbetrieben an der Kapazitätsgrenze. Für viele Firmen bedeutet das, dass Aufträge nur mit Verzögerung erledigt werden können oder die Mitarbeiter sehr viele Überstunden leisten. 
Und die Entwicklung beim Personal ist lange nicht so positiv wie beim Umsatz. In der Region stiegen die Beschäftigungszahlen in diesem Jahr nur um 0,2 Prozent. Gemessen an einer Steigerung des Umsatzes von vier Prozent ist das auf Dauer zu wenig. Den Personalmangel bekommt der Kunde bereits heute zu spüren, wenn er mehrere Wochen oder gar Monate auf einen Handwerker warten muss. 
Das Handwerk steht also trotz der guten Umsatzzahlen vor großen Herausforderungen. Hier sind Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefragt. Die Politik muss gute Rahmenbedingungen für die Betriebe schaffen. Die Unternehmen müssen aber auch ihrerseits mit attraktiven Arbeitsbedingungen dafür sorgen, dass noch mehr junge Leute in Zukunft ein Handwerk erlernen wollen. 
 
========================= 
Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
Politik: http://bit.ly/1MCIyI0 
Wirtschaft: http://bit.ly/1RymHTn 
Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
Kultur: http://bit.ly/1Rh6cix 
Sport: http://bit.ly/1MCJg88 
 
=============================================== 
 
MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Jost Bauer 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 20, 2018 13:40 ET (18:40 GMT)

© 2018 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.