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Ethische Rendite
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Steinhoff: Der nackte Mann?

Ich hoffe, Sie sind nicht bei der Steinhoff-Aktie mit dabei. Der Steinhoff-Konzern hat diverse Beteiligungen weltweit, einige habe ich mir in den vergangenen Wochen vor Ort in Afrika angeschaut. Das Problem bei Steinhoff:

Es ist mir unmöglich, die Aktie vernünftig zu analysieren - denn die Basis für eine seriöse Analyse fehlt. So hatte das Unternehmen vor einem Jahr (Dezember 2017) Unregelmäßigkeiten in der Bilanz eingeräumt. Und da ging es wohl nicht darum, dass ein paar Briefmarken falsch gebucht wurden - denn bis heute (!!) gibt es keine geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2017, das bereits am 30.9.2017 endete. Und danach hat Steinhoff diverse Beteiligungen verkauft, um die Schulden bedienen zu können.

Mit anderen Worten: Wie soll sich seriös bewerten lassen, wenn keine Zahlen vorliegen? Auch der Wirtschaftsprüfung befinde sich in forensischen Untersuchungen, bisher noch ohne Ergebnis, wie es dazu sinngemäß von Steinhoff heißt.

Nun kann Unsicherheit - wie hier - an den Börsen manchmal auch eine Chance sein. Nämlich genau dann, wenn die Marktteilnehmer(innen) derzeit stark risikoavers sind - und dann solche Aktien verkaufen.

Wer weiß, vielleicht wird es sich lohnen, zu Notierungen von derzeit rund 10 Cents Steinhoff-Aktien einzusammeln?

Wer weiß. Ich werde jedenfalls nicht kaufen. Aufgrund dieser Punkte, die ich eben gefunden habe...

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© 2018 Ethische Rendite
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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