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Finanzmärkte zum Jahresende: Tapetenwechsel

Traurige Gesichter wegen der berüchtigten Jahresendrally? Muss doch nicht sein, sie ist doch da! Die Rally ist im vollen Gange - in den Keller!

Zum Jahresende 2018 ein kleiner Blick auf einige Märkte verbunden mit eigenen Wahrnehmungen und Gedanken. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung des DAX war vor drei Monaten zumindest für mich noch kein eindeutiger Trend in Sicht, der Blickpunkt lag auf der 12.000er Marke. Dann wurde der Trend klarer und zum 23. Dezember Xetra-Close steht der Dax bei 10.633 Punkten. Das ist die Realität.

Seit dem Hoch bei über 13.500 Punkten ist der Dax nunmehr um 3.000 Punkte gefallen. Jeder Party hat auch mal ein Ende - bis zum Beginn der nächsten Party. Es kann aufgrund der Gegebenheiten nicht ausgeschlossen werden, dass der Dax demnächst die 10.000er Marke unterschreitet. Aber who knows? Man kann sich fragen, woher momentan neue Impulse kommen sollten, die einen nachhaltigen Fahrtwind aufkommen lassen könnten. Dieses Jahr war u.a. zu lesen von Konjunktur-Veränderungen, Italiens Schuldenkrise, Brexit, Handelsstreit, Dieselautos, Zinserhöhungen in den USA. Die Kurse werden wohl eher kaum von Kleinanlegern gemacht, sondern wahrscheinlich von big playern an den Finanzmärkten. Kursrückgänge und fallende Indizes könnten insbesondere bei kleineren Anlegern durchaus für Verunsicherung sorgen.

Oftmals ist es auch schwer den Absprung aus einer Aktie zu schaffen, denn in Gedanken könnte sie ja noch weiter steigen oder nach einem Kursrückgang wieder hochdrehen und weiter klettern. Es ist vermutlich auch eine Sache der individuellen Positionierung, denn schließlich gibt es immer Gewinner und Verlierer. Wer beispielsweise seit Jahresbeginn nicht auf Marktschreier gehört hat, sondern mit z.B. Put-Scheinen auf den Dax unterwegs war, der dürfte nicht klagen können zum Jahresende. Oder wer einfach nur Gewinne nach einem guten Lauf seiner Aktien eingetütet hat angesichts der langen Hausse und Nachrichtenlage. Jede Marktphase dürfte Gewinnchancen anbieten. Bei der Vielzahl von Aktien aus aller Welt könnten auch noch unentdeckte Perlen auffindbar sein mit Wachstumspotential bei den Nebenwerte und Exoten.

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© 2018 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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