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Jewgeni Ponomarev, Zertifikate-Experte, HSBCJewgeni Ponomarev,
Zertifikate-Experte,

HSBC
Die jüngste Umsatz- und Gewinnwarnung von Apple lässt tief blicken. Sie trifft nicht nur die Apple-Aktie hart, die kräftig eingebrochen ist. Auch Investoren wie Warren Buffet sind geschockt. Die Angst vor einer Rezession hat neue Nahrung bekommen.

Nun hat es auch das Flaggschiff des amerikanischen Aktienmarktes erwischt. Der iPhone-Hersteller Apple, welcher als erstes Unternehmen der Welt mehr als eine Billion Dollar wert war, hat zum ersten Mal seit fast 20 Jahren seinen Umsatzausblick gesenkt. Von Wachstum kann bei Apple keine Rede mehr sein. Der weltweit drittgrößte Smartphone-Hersteller hat die Umsatzprognose für das vergangene Quartal auf nur mehr 84 Mrd. Dollar eingedampft. Derart schwache Erlöse würden einen Rückgang um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten. Das wäre das erste Minus für ein Weihnachtsquartal seit dem Amtsantritt von Vorstandschef Tim Cook im Jahr 2011.

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Smartphone-Aktien brechen ein

Vor allem das Ausmaß der Reduktion des Umsatzausblicks hat Investoren schockiert, weshalb die Aktie auf das niedrigste Niveau seit Juli 2017 eingebrochen ist. Damit ist der Börsenwert auf 684 Mrd. Dollar (602 Mrd. Euro) zusammengeschmolzen, womit er sich immer weiter der Marke von einer Billion Dollar entfernt. Aber auch die Konkurrenz leidet unter einem stagnierenden globalen Smartphonemarkt. So verlor die Aktie von Samsung im Vorjahr knapp 30 Prozent und der aufstrebende chinesische Konkurrent Huawei gab sogar um rund 50 Prozent nach.

Cook begründete den schlechten Ausblick mit der schwachen Nachfrage nach iPhones, vor allem in China. Die dortige Wirtschaft habe begonnen sich im zweiten Halbjahr abzuschwächen. Für zusätzlichen Abwärtsdruck habe der Handelskrieg zwischen den USA und China gesorgt. Denn Großchina, also inklusive Hongkong und Taiwan, ist der drittgrößte Umsatzlieferant für Apple nach den Regionen Amerika und Europa. In China ist Apple inzwischen auf Platz fünf bei den Smartphoneverkäufen abgerutscht - hinter vier chinesischen Anbietern, darunter Huawei. Das hat bei Investoren die Sorge geschürt, dass die Konjunkturabkühlung in China deutlich stärker sein dürfte als viele Experten bislang erwartet hatten, was wiederum ein enorm schlechtes Signal für die Weltwirtschaft wäre. Denn in den vergangenen zehn Jahren stammten rund 40 Prozent des Wachstums der Weltwirtschaft aus China.


Buffet besorgt

Die jüngsten Nachrichten von Apple betreffen auch Warren Buffett, hatte er doch im dritten Quartal 2018 beim Mischkonzern Berkshire Hathaway die Anzahl der Apple-Aktien um 523.000 Stück auf 252,5 Mio. Stück aufgestockt, was Ende September einem Börsenwert von 57,0 Mrd. Dollar entsprach. Damit war Apple die mit weitem Abstand größte Position von Berkshire vor der Bank of America mit 25,8 Mrd. Dollar.

Umso gespannter werden Investoren schauen, ob Buffett im vierten Quartal weiter zugekauft hat. Die Zahlen werden Mitte Februar 2019 veröffentlicht. Sollte die Position unverändert geblieben sein, wäre allein der Börsenwert der Apple-Position um satte 20,4 Mrd. Dollar eingebrochen. Buffett war im ersten Quartal 2016 bei Apple eingestiegen und hatte damit für Furore bei Apple-Fans gesorgt. Nun warten Investoren auf die Quartalszahlen des iPhone-Herstellers, die am 29. Januar 2019 veröffentlicht werden.

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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