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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über das neue Ausbildungsmodell 
 
Überschrift: Ein Instrument von vielen 
 
Rund 45 000 Fachkräfte werden einer Prognose zufolge im Jahr 2030 in der Region fehlen - kein Wunder, dass die Unternehmen hängeringend nach Möglichkeiten suchen, um Abiturienten für eine Berufsausbildung zu gewinnen. Das neue Modell, das Studium und klassische Lehre kombiniert, kann da durchaus hilfreich sein. Ein Vorteil für Schulabgänger ist zum Beispiel, dass sie in die Berufsausbildung und das Studium hineinschnuppern können, ohne viel Zeit zu verschwenden: Stellen sie nach einem Jahr fest, dass ihnen das Akademiker-Dasein doch nicht liegt, können sie einfach die parallel angefangene Ausbildung abschließen. Hätten sie âEURznur' ein Studium begonnen und würden es abbrechen, wäre die bis dahin investierte Zeit hingegen futsch. 
Solche Aspekte dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die neue âEURzBerufsHochschule' vermutlich nur für einen begrenzten Kreis an Nachwuchskräften geeignet ist: Jede Woche volles Programm von Montagmorgen bis Samstagmittag, und das über vier Jahre, fordert einiges an Engagement und Ausdauer. Dazu kommen finanzielle Aspekte: Wenn der Ausbildungsbetrieb die Studiengebühr von 550 Euro im Monat nicht übernimmt, ist das Lehrlingsgehalt schnell aufgefressen - und viel Zeit zum nebenher Kellnern bleibt nicht gerade. Die BerufsHochschule kann deshalb nur eines von vielen Instrumenten sein, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ein Allheilmittel ist sie nicht. 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
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Redaktion 
 
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F +49 (0) 621 392-261490 
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www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 08, 2019 12:43 ET (17:43 GMT)

© 2019 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.