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Tesla: Die wahre Prüfung steht bevor

Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) verringerte 2018 gemessen an den Produktions- und Verkaufszahlen weiter den Abstand zu den großen Automobilkonzernen. Gemessen am Börsenwert ist der Konzern längst ein Riese. Im vergangenen Jahr gelang es Tesla sogar, sich in der Rangliste der wertvollsten Automobilkonzerne weiter nach oben zu kämpfen. Lediglich Toyota und Volkswagen liegen derzeit in Sachen Marktkapitalisierung weit vor Tesla. Aktuell liefert sich das Unternehmen ein spannendes Duell mit Daimler um Platz drei. Den großen US-Herstellern General Motors und Ford konnte Tesla bereits enteilen. Dabei war 2018 alles andere als ein ruhiges Jahr.

Besonders in Erinnerung wird die Posse um eine Twitter-Nachricht von Konzernchef und Gründer Elon Musk vom 7. August 2018 bleiben. Diese hatte letztlich die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen. Die SEC hatte Musk wegen möglichen Wertpapierbetrugs verklagt. Im Rahmen eines Vergleichs musste er seinen Verwaltungsratsvorsitz abgeben. Den Chairman-Posten übernimmt nun Larry Ellison, Gründer und Großaktionär des Software-Konzerns Oracle. Dafür darf Musk weiterhin den CEO-Posten bekleiden und die zuletzt erfolgreiche Firmengeschichte fortschreiben.

Tesla bekam zuletzt die lange Zeit stockende Produktion des Hoffnungsträgers "Model 3" in den Griff. Die steigenden Auslieferungszahlen sorgten dafür, dass der Konzern im dritten Quartal 2018 endlich wieder einen Gewinn verbuchen konnte. Zum Jahresende lief die Produktion immer besser an. Laut Konzernangaben vom 2. Januar 2019 konnte Tesla im Schlussquartal pro Tag fast 1.000 Fahrzeuge vom Band rollen lassen. Zwischen Oktober und Dezember wurden 86.555 Fahrzeuge produziert, ein Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden 90.700 Autos ausgeliefert. Im Gesamtjahr 2018 wurden 245.240 Autos an Kunden übergeben. Damit wurden 2018 fast so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie in der gesamten vorherigen Firmengeschichte.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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