Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China haben am Montag die globalen Konjunktursorge geschürt und so die Stimmung an Europas Börsen belastet. Die Ungewissheit vor der am Dienstag anstehenden Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament drückte ebenfalls auf die Aktienkurse. Ein Anlagestratege verwies indes vor allem auf die in dieser Woche startende Berichtssaison. Die Wachstumserwartungen für die europäischen Unternehmensgewinne seien womöglich immer noch zu optimistisch, warnte er.
Gegen Mittag sank der EuroStoxx 50
Der Zollstreit mit den USA und das langsamere Wirtschaftswachstum hatten den chinesischen Außenhandel zuletzt stark belastet: Die in US-Dollar gemessenen Exporte und noch mehr die Importe gingen im Dezember deutlich zurück - sie fielen so schwach aus wie seit etwa zwei Jahren nicht mehr. Dazu wurden die Daten für November schwächer ausgewiesen als bisher bekannt.
In der europäischen Branchenübersicht gab es zu Wochenbeginn fast
nur Verlierer. Am härtesten traf es die Titel der Technologiefirmen,
deren Subindex
Auch die Aktien von Luxusgüterherstellern, für die China ein
wichtiger Absatzmarkt ist, gerieten unter Beschuss: LVMH
Derweil behauptete sich der Index der Immobilienunternehmen
Alstom-Aktien
Beim Pharmakonzern Astrazeneca
Ansonsten bewegten Studien die Analystenkurse. Ein gestrichenes
Kaufvotum des Analysehauses Kepler Cheuvreux ließ Schneider Electric
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AXC0140 2019-01-14/11:58
