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MÄRKTE EUROPA/China-Daten und anstehende Brexit-Abstimmung belasten

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen bauen die Abgaben am Montagmittag kräftig aus. Daten aus China drücken zunächst auf die Stimmung. Sie zeigen, dass der Handelskonflikt mit den USA bereits seine Spuren in den Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinterlässt. Die Exporte gingen um 4,4 Prozent zurück im Dezember, von Dow Jones befragte Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg von 2,5 Prozent erwartet. Schwach fielen auch die Daten zur europäischen Industrieproduktion für November aus.

Der DAX verliert 0,7 Prozent auf 10.811 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,9 Prozent auf 3.042 nach unten. Daneben stimmt am Dienstag das britische Unterhaus über den zwischen Regierung und EU ausgehandelten Brexit-Deal ab. Über den Ausgang wird bis dahin noch viel spekuliert werden. Sollte der Deal in der Abstimmung scheitern, wovon die meisten Beobachter fest ausgehen, hat die Regierung May drei Tage Zeit, eine Alternative - den sogenannten Plan B - zu präsentieren.

Sofern die Abstimmungsniederlage deutlich ausfalle, dürfte es in Folge zu einem Misstrauensvotum gegen May kommen. Initiativen für ein neues Referendum seien möglich und würden auf Basis der aktuellen Stimmungslage in Großbritannien wohl die Wahrscheinlichkeit eines Exits vom Brexit erhöhen.

Andauernde Spekulation über Fusion von Coba und Deutsche Bank 
 

Nachrichtlich weiter im Fokus stehen die angeblichen Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank. "Wo Rauch ist, ist auch Feuer", sagt ein Händler über die zunehmende Frequenz von Meldungen und Indizien zu diesem Thema, zuerst aufgebracht von der FAZ. So soll es im Jahr 2018 allein 23 Treffen zwischen Bankvertretern und Ministerium gegen haben. "Zwei Truthähne machen noch keinen Adler", fasste der Händler die Skepsis im Markt zusammen. Deutsche Bank geben 0,1 Prozent nach, Commerzbank verlieren 2,2 Prozent.

Nach dem EBIT-Ausblick geht es für Continental um 0,8 Prozent nach oben. Und das, obgleich der Ausblick laut Evercore ernüchternd ausgefallen ist. Das Unternehmen habe einen Umsatz von 45 bis 47 Milliarden in Aussicht gestellt und eine Marge von 8 bis 9 Prozent, woraus sich eine sehr weite Spanne für die EBIT-Schätzung von 3,6 bis 4,2 Milliarden Euro ergebe. Ihr gegenüber stehe eine Konsensschätzung von 4,3 Milliarden. Unerwartet kommt der schwache Ausblick allerdings nicht.

Lufthansa mit Treibstoffkostenprognose fester 
 

Nach einer Abstufung aus dem Hause UBS geht es für Beiersdorf um 2,5 Prozent nach unten. Leicht positiv werden im Handel die Aussagen der Lufthansa zu den geringeren Treibstoffkosten aufgenommen. Im neuen Jahr 2019 sollen sie nur von 6,1 auf 6,3 Milliarden Euro steigen, bislang hatte die Airline einen deutlicheren Anstieg auf 7,0 Milliarden Euro erwartet. Für die Aktie geht es um 1,2 Prozent nach oben.

Dialog Semiconductor (plus 3,9 Prozent) hat im vierten Quartal weniger umgesetzt als im Vorjahresquartal und liegt damit noch innerhalb der ausgegebenen eigenen Prognosebandbreite - allerdings am unteren Rand. Der Hersteller von anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen meldete für den Dreimonatszeitraum einen vorläufigen Umsatz von rund 431 Millionen US-Dollar nach 464 Millionen im Vorjahreszeitraum.

=== 
CAC                        zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50             3.041,85  -0,92   -28,19       1,35 
Stoxx-50                  2.806,01  -0,94   -26,61       1,66 
DAX                      10.810,93  -0,70   -76,53       2,39 
MDAX                     22.535,20  -0,59  -134,07       4,39 
TecDAX                    2.486,70  -1,20   -30,26       1,49 
SDAX                      9.956,14  -0,79   -79,02       4,70 
FTSE                      6.842,88  -1,09   -75,30       2,82 
CAC                       4.739,59  -0,87   -41,75       0,19 
 
Rentenmarkt                zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite         0,21           -0,03      -0,03 
US-Zehnjahresrendite          2,67           -0,03      -0,01 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Mo, 7.42 Uhr  Fr, 17.36 Uhr   % YTD 
EUR/USD          1,1470     +0,05%        1,1474         1,1472   +0,1% 
EUR/JPY          123,92     -0,39%        124,05         124,27   -1,4% 
EUR/CHF          1,1258     -0,22%        1,1290         1,1276   +0,0% 
EUR/GBP          0,8914     +0,01%        0,8932         0,8942   -1,0% 
USD/JPY          108,05     -0,43%        108,11         108,34   -1,5% 
GBP/USD          1,2866     +0,03%        1,2846         1,2832   +0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD        3.528,25     +0,58%      3.541,50       3.646,25   -5,1% 
 
ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         50,81      51,59         -1,5%          -0,78  +11,9% 
Brent/ICE         59,77      60,48         -1,2%          -0,71  +10,4% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.295,39   1.287,49         +0,6%          +7,90   +1,0% 
Silber (Spot)     15,60      15,60         +0,0%          +0,01   +0,7% 
Platin (Spot)    804,00     810,35         -0,8%          -6,35   +0,9% 
Kupfer-Future      2,62       2,66         -1,6%          -0,04   -0,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2019 06:47 ET (11:47 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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