Anzeige
Mehr »
Samstag, 21.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das "Next Butte?"-Setup in Montana - und es ist noch immer eine $15M-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
112 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/China-Daten dämpfen Stimmung an Wall Street

NEW YORK (Dow Jones)--Nach dem Abriss der fünftägigen Serie von Kursgewinnen am Freitag prägen auch am Montag zunächst Gewinnmitnahmen das Geschehen an der Wall Street. Kurz nach Handelsbeginn verliert der Dow-Jones-Index 0,9 Prozent auf 23.775 Punkte. Der S&P-500 gibt 1,0 Prozent nach und der Nasdaq-Composite 1,1 Prozent. Auf der Stimmung lasten vor allem die enttäuschend ausgefallenen Handelsbilanzzahlen aus China. Sowohl Exporte als auch Importe sind im Dezember wegen der Abkühlung der globalen Konjunktur wider Erwarten gesunken.

Gleichzeitig ist aber ausgerechnet der Handelsüberschuss Chinas mit den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr ungeachtet der Zolloffensive von US-Präsident Donald Trump auf einen Rekordwert gestiegen. Die schwachen Zahlen sind die jüngsten Hinweise darauf, dass sich das Wirtschaftswachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt abschwächt.

Im Fokus steht zudem weiter der andauernde Haushaltsstreit. Die Haushaltssperre geht nunmehr in den 24. Tag und ein Ende des Streits um den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ist immer noch nicht in Sicht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Regierungsstillstands beschäftigen zunehmend Volkswirte. Dieser dürfte zumindest vorübergehend die Dynamik der US-Wirtschaft verringern, hieß es.

Citi-Ergebnis übertrifft Erwartungen - Qualität der Zahlen enttäuscht 
 

Zudem nimmt die Bilanzsaison langsam Fahrt auf. So hat die Citigroup noch vor Handelsbeginn Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt, die nicht gut ankommen, auch wenn das Ergebnis über den Erwartungen lag. Allerdings verdankte die Bank ihr gutes Abschneiden zu einem Großteil einer niedrigeren Steuerquote. Die Aktie fällt um 1,5 Prozent. Im Sog der Citi-Aktie büßen Goldman Sachs und JP Morgan 1,5 und 1,2 Prozent ein. Die Quartalsausweise von JP Morgan, Wells Fargo und Bank of America folgen im Laufe der Woche.

Nach der Gewinnwarnung von Apple vor knapp zwei Wochen hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen für die nun anlaufende Bilanzsaison schneller als sonst gesenkt, merkt Jasper Lawler von London Capital Group an. Damit könnten die Erwartungen an das Abschneiden anderer Unternehmen übermäßig stark nach unten geschraubt worden sein.

Daneben steht eine Übernahme im Blick. Newmont Mining bietet 10 Milliarden Dollar in Aktien für Goldcorp. Während die Newmont-Aktie um 5,6 Prozent nachgibt, springt der Goldcorp-Kurs um 10 Prozent nach oben.

Eine Abstufung auf Hold von Buy durch HSBC drückt den Kurs von Chevron um 1,3 Prozent.

Die schwachen chinesischen Wirtschaftsdaten lassen Anleger in vermeintlich sichere Häfen flüchten. Am US-Anleihemarkt drücken steigende Notierungen die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 2,68 Prozent. Auch klassische Fluchtwährungen wie Yen oder Schweizer Franken profitieren von der Verunsicherung der Anleger. Gold ist ebenfalls gesucht. Der Preis für eine Feinunze steigt um 0,4 Prozent auf 1.293 Dollar.

Am Ölmarkt setzen sich die Gewinnmitnahmen vom Freitag fort, nunmehr befeuert von der Befürchtung einer konjunkturbedingt schwächeren Nachfrage aus China. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI ermäßigt sich um 1,0 Prozent auf 51,08 Dollar. Der Brentpreis fällt um ebenfalls 1,0 Prozent auf 59,88 Dollar.

=== 
INDEX            zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
DJIA           23.775,48      -0,92       -220,47           1,92 
S&P-500         2.571,42      -0,96        -24,84           2,58 
Nasdaq-Comp.    6.893,13      -1,12        -78,35           3,89 
Nasdaq-100      6.520,41      -1,23        -80,98           3,01 
 
US-Anleihen 
Laufzeit         Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre             2,52       -2,1          2,54          132,2 
5 Jahre             2,50       -2,2          2,52           57,8 
7 Jahre             2,57       -2,5          2,60           32,4 
10 Jahre            2,68       -2,1          2,70           23,6 
30 Jahre            3,03       -0,7          3,03           -4,0 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %  Mo, 7.42 Uhr  Fr, 17.36 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1462     -0,01%        1,1474         1,1472   -0,0% 
EUR/JPY           123,88     -0,42%        124,05         124,27   -1,5% 
EUR/CHF           1,1253     -0,26%        1,1290         1,1276   -0,0% 
EUR/GBP           0,8922     +0,10%        0,8932         0,8942   -0,9% 
USD/JPY           108,09     -0,39%        108,11         108,34   -1,4% 
GBP/USD           1,2847     -0,12%        1,2846         1,2832   +0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD         3.539,43     +0,90%      3.541,50       3.646,25   -4,8% 
 
ROHOEL           zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          51,08      51,59         -1,0%          -0,51  +12,5% 
Brent/ICE          59,88      60,48         -1,0%          -0,60  +10,6% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.293,11   1.287,49         +0,4%          +5,62   +0,8% 
Silber (Spot)      15,64      15,60         +0,3%          +0,05   +1,0% 
Platin (Spot)     806,05     810,35         -0,5%          -4,30   +1,2% 
Kupfer-Future       2,63       2,66         -1,2%          -0,03   -0,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2019 09:40 ET (14:40 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.