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EY erwartet 2019 weniger Immobilientransaktionen in Deutschland

Von Barbara Millner

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt wird laut einer Umfrage auch 2019 positiv sein. Allerdings dürfte es nach dem deutlichen Anstieg des Transaktionsvolumens im abgelaufenen Jahr zu einer Verschnaufpause kommen, schreibt die Beraterfirma EY im "Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2019".

Derzeit äußerten sich demnach 97 Prozent der von ihr befragten Investoren positiv über die Aussichten für den Immobilienstandort Deutschland, im Vorjahr waren es 94 Prozent. Allerdings sinke der Anteil derer, die die Lage als uneingeschränkt sehr gut bezeichneten, von 52 auf 41 Prozent.

"Deutschland bleibt weltweit einer der attraktivsten Immobilienmärkte. Allerdings haben die Preissteigerungen der letzten Jahre, die politischen Eingriffe der Bundesregierung und Kommunen sowie Kapazitätsengpässe im Bausektor Spuren hinterlassen. Die Herausforderungen für Investoren sind gewachsen", stellte Christian Schulz-Wulkow, Leiter des Immobiliensektors bei EY für Deutschland, Schweiz und Österreich und verantwortlich für die Studie, fest.

2019 werde mit einem Transaktionsvolumen von 72 bis 75 Milliarden Euro gerechnet, nachdem 2018 in Deutschland noch Immobilien im Wert von 78 Milliarden Euro den Besitzer wechselten. Das waren fast 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch höher lag der Wert 2015 mit 79 Milliarden Euro. Berücksichtigt sind Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilienportfolios.

Büroimmobilien im Fokus der Anleger 
 

Im vergangenen Jahr wurden für 17,6 Milliarden Euro in Portfolios gehandelte Wohnimmobilien gekauft, knapp 13 Prozent mehr als 2017. Bei 71 Prozent der Befragten seien Wohnimmobilien nach wie vor begehrt. "Allerdings ist - insbesondere bezahlbarer - Wohnraum in den Metropolen immer noch sehr knapp", sagte Schulz-Wulkow, der zugleich Kritik an der Politik übte: "Mietrechtsverschärfungen bauen keine Wohnungen."

Für Investoren hoch attraktiv seien nach wie vor Gewerbeimmobilien. 80 Prozent der befragten Investoren werden ihren Fokus 2019 weiterhin auf Büroimmobilien legen, wie es in der Studie heißt. Dagegen hätten Einzelhandelsimmobilien deutlich an Beliebtheit verloren, nur 41 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten hier eine hohe Nachfrage, 2018 waren noch 60 Prozent dieser Ansicht. Gefragter seien dafür nun Logistikimmobilien. "Da schlägt sich der Konflikt zwischen E-Commerce und stationärem Handel direkt auf die Immobilienmärkte nieder", sagte Schulz-Wulkow. 93 Prozent der Befragten beobachteten eine steigende Attraktivität von Logistikimmobilien auf der "letzten Meile".

Laut EY befindet sich der Immobilienmarkt in einer späten Phase seines Zyklus. Gewinnmitnahmen durch Verkäufe gewännen an Bedeutung, hätten neun von zehn Befragten bestätigt. Ebenfalls 90 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, ausgesprochen selektiv beim Ankauf vorzugehen. Zudem zögen immer mehr Investoren mittlerweile verstärkt auch Nischenprodukte (74 Prozent) oder Investments im Ausland in Betracht (67 Prozent).

Für das Trendbarometer wurden ca. 300 Marktteilnehmer befragt, die am deutschen Immobilienmarkt aktiv sind - darunter institutionelle Investoren, Immobilien-AGs/REITs, Immobilienfonds, Banken, Family Offices, Kapitalanlage-Gesellschaften und Wohnungsgesellschaften.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/bam/brb

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2019 07:03 ET (12:03 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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