Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
120 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Der abwartende Handel setzt sich fort

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen drehen am Mittwochnachmittag leicht ins Plus bei einem insgesamt abwartenden Geschäft. Auch wenn das Geschehen in Großbritannien häufig als Chaos tituliert wird, hält es sich doch an das Drehbuch. Wie erwartet hat die britische Premierministerin Theresa May eine Absage für das von ihr ausgehandelte Austrittsabkommen mit Brüssel eingefahren. Die Niederlage ist allerdings deftiger ausgefallen als erwartet. Dies hat allerdings aus der Sicht der Börse auch sein Gutes - denn die meisten Analysten halten nun einen harten Brexit Ende März für noch unwahrscheinlicher als vor der Abstimmung.

Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 10.939, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,3 Prozent auf 3.078 nach oben. Nach der Brexit-Abstimmung ist vor der Vertrauensfrage, die Oppositionsführer Jeremy Corbyn gestellt hat. Die Abstimmung ist für den Abend gegen 20.00 Uhr deutscher Zeit geplant. Beobachter schätzen die Erfolgsaussichten des Misstrauensvotums als äußerst gering ein. Die britische Regierung muss nun in den kommenden Tagen einen Alternativvorschlag vorlegen, dem Analysten indes ebenfalls kaum Chancen auf eine parlamentarische Mehrheit einräumen. Es mehren sich die Stimmen, die von einer Verschiebung des Brexit-Austrittsdatums Ende März ausgehen.

Neben der britischen Regierung um Premierministerin May muss sich auch die griechische Regierung um Ministerpräsident Alexis Tsipras einem Misstrauensvotum stellen. Dieses ist für den späten Abend angesetzt. Grund der Vertrauensabstimmung ist das Abkommen mit Mazedonien im Namensstreit.

Santander mit Orcel-Kehrtwende 
 

Während der Bankensektor in Europa mit Aufschlägen von 2,1 Prozent die Gewinnerliste anführt, bleiben Santander mit einem Plus von 0,3 Prozent deutlich zurück. Die Entscheidung der Bank, Andrea Orcel nun doch nicht zum neuen Konzernchef zu benennen, kommt bei den Anlegern nicht gut an. Die Bank hat die Entscheidung mit den damit verbundenen hohen Kosten begründet. Wie Jefferies anmerkt, könnte die Kehrtwende eine geringere Bereitschaft der Bank zu einem Strategiewechsel indizieren. Im Amt bleibt der alte CEO Jose Antonio Alvarez.

Für Pearson geht es nach Bekanntgabe von Quartalszahlen um 6 Prozent nach unten. Vor allem die Entwicklung auf dem wichtigen US-Markt enttäuscht die Anleger. Die Citigroup merkt an, das die Zahlen zwar einen Tick über den Schätzungen ausgefallen seien, allerdings hätten sich hier vor allem Kosteneinsparungen bemerkbar gemacht. Auch operativ hätten die Zahlen nicht überzeugt.

Am europäischen Logistikmarkt bahnt sich eine große Übernahme an. Die dänische DSV will die schweizerische Panalpina für 170 Schweizer Franken übernehmen. Das Unternehmen wird in der Offerte mit knapp 4 Milliarden Franken bewertet. Die Aktien von Panalpina haussieren um 30,9 Prozent auf 179,30 Franken, die von DSV legen um 6,8 Prozent zu.

Negativer Newsflow bei Home24 dauert an 
 

Der Online-Versandhändler Home24 hat im Schlussquartal und Gesamtjahr 2018 sein eigenes Erlösziel verfehlt, die Aktie taucht um 12,5 Prozent ab. Der Umsatz ist im vierten Quartal voraussichtlich um währungsbereinigt 18 bis 22 Prozent gewachsen. Das ist allerdings deutlich weniger, als das Unternehmen selbst zuletzt mit 25 bis 31 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Bereits im Juli 2018 hatte das Unternehmen mit der Rücknahme der Umsatzprognose für das zweite Quartal 2018 seine Aktionäre verschreckt.

Norcom ziehen dagegen stark an. Der Kurs gewinnt 12,5 Prozent. Norcom stellt ihr Daten-Analyse-Produkt DaSense derzeit in Detroit auf der Messe Automobili-D vor. Bisher ist Norcom mit DaSense nur auf dem deutschen Markt vertreten.

Am Devisenmarkt bleibt es ruhig. Auf das Abstimmungsergebnis im britischen Unterhaus hatte das Pfund mit Aufschlägen reagiert, notiert im Vergleich zum Zeitpunkt von vor dem Votum allerdings praktisch unverändert zum Dollar.

=== 
Aktienindex                zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50             3.078,05   0,33    10,00       2,55 
Stoxx-50                  2.837,08   0,24     6,76       2,79 
DAX                      10.938,79   0,43    47,00       3,60 
MDAX                     22.781,30   0,63   143,31       5,53 
TecDAX                    2.523,94   0,87    21,73       3,01 
SDAX                     10.098,97   0,70    70,23       6,20 
FTSE                      6.873,39  -0,31   -21,63       2,48 
CAC                       4.811,04   0,52    24,87       1,70 
 
Rentenmarkt                zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite         0,23            0,02      -0,01 
US-Zehnjahresrendite          2,74            0,03       0,06 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Mi., 8.29 Uhr  Di, 17.20 Uhr   % YTD 
EUR/USD          1,1400     -0,06%         1,1405         1,1478   -0,6% 
EUR/JPY          124,09     +0,07%         123,84         124,22   -1,3% 
EUR/CHF          1,1290     +0,11%         1,1277         1,1257   +0,3% 
EUR/GBP          0,8846     -0,30%         0,8866         0,8919   -1,7% 
USD/JPY          108,84     +0,18%         108,46         108,22   -0,7% 
GBP/USD          1,2888     +0,21%         1,2847         1,2865   +1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        3.624,62     +1,38%       3.599,41       3.664,25   -2,6% 
 
ROHOEL          zuletzt  VT-Settl.          +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         52,21      52,11          +0,2%           0,10  +15,0% 
Brent/ICE         60,71      60,64          +0,1%           0,07  +12,1% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag          +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.293,00   1.289,49          +0,3%          +3,51   +0,8% 
Silber (Spot)     15,63      15,59          +0,3%          +0,04   +0,9% 
Platin (Spot)    805,00     799,00          +0,8%          +6,00   +1,1% 
Kupfer-Future      2,66       2,63          +1,1%          +0,03   +1,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2019 10:05 ET (15:05 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.