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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur neuen Allianz gegen Plastikmüll 
 
Überschrift: Überraschender Vorstoß 
 
Ausgerechnet die Chemiebranche spricht sich für mehr Recycling aus, obwohl sie am Verpackungswahn bestens verdient. Widerspricht es nicht den Interessen der Aktionäre, wenn ein Unternehmen sich für den geringeren Konsum seiner Produkte stark macht? Durchaus nicht. Die BASF und andere Firmen handeln vorausschauend, wenn sie versuchen, die Flut an Plastikmüll einzudämmen. Es sind gerade die großen Unternehmen, die dauerhafte Werkstoffe für Mehrweggegenstände anbieten. Sie könnten also an einer Abkehr von Einweg kräftig mitverdienen. 
Außerdem versuchen die Unternehmen, sich als gute Weltbürger zu positionieren. Sie tun das wohl nicht in erster Linie aus Verantwortungsgefühl, sondern um auch künftig gute Geschäfte machen zu können. Wer einem das Land verschmutzt, den lädt man nur ungern als Partner wieder ein. Das hat die BASF aus Ludwigshafen offenbar besser verstanden als VW. Wer sich einer umweltfreundlichen Zukunft nicht verschließt, sondern zu den Vorreitern gehört, nützt langfristig seinen Geschäftsinteressen. Autofirmen wie Toyota, die schon in den Siebzigerjahren die Abgaswerte ihrer Autos gedrückt und in den Neunzigerjahren auf Hybridtechnik gesetzt haben, konnten zu Recht davon profitieren, neue Vorschriften vom ersten Tag an zu erfüllen. Wer sich dagegen den Veränderungen verweigert, folgt dem Schicksal der Dinosaurier. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
Politik: http://bit.ly/1MCIyI0 
Wirtschaft: http://bit.ly/1RymHTn 
Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
Kultur: http://bit.ly/1Rh6cix 
Sport: http://bit.ly/1MCJg88 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2019 12:50 ET (17:50 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.