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flatex Morning-news Öl (Brent)

Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent im März-Kontrakt an der ICE könnte in den nächsten Wochen weiter anziehen. Hier wäre der aktuelle Stimulus der chinesischen Zentralbank (PBOC) zu nennen, die am Mittwoch rund 83 Mrd. US-Dollar Liquidität in den Markt pumpte. Sollten die Handelsgespräche zwischen China und den USA weiter positiv verlaufen so könnte dies ebenfalls Kräfte bei den "Öl-Bullen" freisetzen. Vor allem aber könnten die Öl-Bullen von weiteren OPEC-Produktionskürzungen in 2019 profitieren.

flatex-brent-18012019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 11. Januar 2019 bei 62,49 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 14. Januar 2019 bei 58,90 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite zu ermitteln. Die Widerstände wären bei 61,64 und 62,49 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 63,33/63,86 und 64,70 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei 60,69/60,27/59,75 und 58,90 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 58,06/57,53 und 56,69 US-Dollar in Betracht.

flatex-select

  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent-Future

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent-Future

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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