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DAX: War am Ende wieder alles umsonst?

Auch am heutigen Dienstag legte der DAX den Rückwärtsgang ein. Damit könnte sich die Kursrallye vom vergangenen Freitag doch noch als Strohfeuer erweisen und nicht als der Beginn einer nachhaltigen Erholung.

Das war heute los. Dieses Mal spielten vor allem Konjunktursorgen in den Köpfen der Anleger eine wichtige Rolle. Chinas Wirtschaft wächst nicht mehr so rasant, wie man es in den vergangenen Jahren gewohnt war. Zudem senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft. Zudem bleiben Probleme wie der Brexit oder der Handelsstreit zwischen China und den USA ungelöst. Selbst etwas besser als erwartet ausgefallene ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im Monat Januar 2019 konnten nicht für eine Stimmungsaufhellung am deutschen Aktienmarkt sorgen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) dem schwachen Marktumfeld relativ gut entziehen. Die Kranich-Airline profitierte dabei von einem positiven Analystenkommentar. Außerdem legten die Ölpreise den Rückwärtsgang ein. Für die Lufthansa-Aktie ging es daher zeitweise um mehr als 2 Prozent nach oben.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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