Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 26.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
8 Millionen CAD eingesammelt, 21,45% Antimon entdeckt: Kanadas Bald-Hill-Projekt startet in die nächste Phase
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
marktEINBLICKE
222 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Zinserhöhung der EZB - Nicht in diesem Jahr

Auf ihrer Sitzung am 24. Januar hat die EZB der Finanzwelt alten Wein in neuen Schläuchen serviert. Vor dem Hintergrund der ungeklärten Brexit-Frage, des Handelskonflikts und damit verbundenen konjunkturellen Misstönen sowie anhaltenden Euro-politischen Verspannungen muss die EZB keine Angst haben, dass ihr die Argumente für eine ultralockere Geldpolitik genommen werden. Die Zinswende lässt weiter auf sich warten. Und wenn sie überhaupt kommt, dann wird sie minimalistisch sein. Die EZB bleibt ein guter Freund der europäischen Aktienmärkte.

Konjunkturelle Abwärtsrisiken!

Eine grundsätzliche Konjunkturstabilisierung der Eurozone in den kommenden Monaten bleibt zwar das Basisszenario der EZB. Trotzdem äußerte Mario Draghi explizite Bedenken, dass die zwischenzeitliche Konjunkturverlangsamung hartnäckiger sein könnte. So könnte ein harter No Deal-Brexit den europäischen Wirtschafts- und insbesondere Exportausblick ebenso trüben wie handelsseitige Risiken. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem World Economic Outlook bereits die Eurozone - nicht die USA oder China - als schmerzhaften Druckpunkt der Weltwirtschaft ausgemacht und die eurozonalen Wachstumsprojektionen für 2019 von 1,9 auf 1,6 Prozent gesenkt.

Die angeschlagene Situation spiegelt sich in der nachgebenden Stimmung im Verarbeitenden und Dienstleistungsgewerbe der Eurozone wider.

Selbst in Deutschland ist die Industriestimmung gemäß Einkaufsmanagerindex auf klarem Abschwächungskurs. Auch die Bundesregierung denkt darüber nach, ihre Wachstumsprojektionen für 2019 auf 1,0 anstatt 1,8 Prozent zu senken.

Ohnehin verhindert die Eurosklerose auch 2019 jede echte geldpolitische Wende. Die EZB will vor der Europawahl Ende Mai 2019 keine Zinsängste herbeiführen und damit schlafende Euro-kritische Hunde wecken. Sie übernimmt vorerst weiter die Rolle des geldpolitischen Friedensstifters, der Sozialleistungen bezahlbar macht.

Desinflation hält die geldpolitischen Falken fern

Auch von der geldpolitisch entscheidenden Front, der Inflation, vernimmt die EZB unverkennbare Friedenszeichen. Moderate Ölpreisentwicklungen sprechen für gedämpfte Preiserwartungen. Selbst vom jetzigen Niveau ansteigende Ölpreise würden aufgrund höherer Preise im Vorjahr keinen Inflations-Schaden anrichten.

Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2019 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.