Anzeige
Mehr »
Dienstag, 19.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Während viele nur über AI sprechen, baut dieses Unternehmen bereits die Infrastruktur dafür
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.287 Leser
Artikel bewerten:
(1)

Altmaier kündigt zwei große Gesetze für Kohleausstieg an

BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Gesetzespläne der Bundesregierung für den Kohleausstieg konkretisiert. Nötig seien im Wesentlichen zwei Gesetzespakete, um den Kompromiss der Kohlekommission umzusetzen, kündigte Altmaier im ZDF-"Morgenmagazin" an.

"Es wird zwei große Gesetze geben müssen: ein Gesetz, da geht es um die Frage, wie schaffen wir die neuen Arbeitsplätze, wie helfen wir den betroffenen Regionen, und zwar, bevor Kraftwerke abgeschaltet werden", erklärte der CDU-Politiker. "Und das zweite Gesetz wird dann von der Frage handeln, wann kann welches Kraftwerk vom Netz genommen werden, in welchen Schritten, in welchen Jahren, damit das Licht nicht ausgeht, und der Strom weiter aus der Steckdose kommt."

Am Sonntag hatte Altmaier in der ARD angekündigt, die Bundesregierung werde sorgfältig prüfen, inwiefern der Fahrplan der Kohlekommission zum Ausstieg aus der Braunkohleverstromung umsetzbar sei, und bereits von einer "ganzen Reihe von Gesetzen" gesprochen. Vieles sei "in letzter Minute und Sekunde vereinbart worden", daher müsse nun "unter Federführung des Bundesfinanzministers" geprüft werden, "was das finanziell bedeutet".

Hofreiter erwartet schnelleren Ausstieg 
 

Die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission hatte sich darauf geeinigt, dass in Deutschland die letzten Kohlekraftwerke bis spätestens 2038 vom Netz gehen sollen. Die Folgen für die von dem Ausstieg betroffenen Regionen sollen mit 40 Milliarden Euro vom Bund abgefedert werden. Altmaier betonte am Montag im ZDF weiter, die Versorgung bleibe gesichert. "Deutschland bleibt ein Land mit einer ganz hohen Versorgungssicherheit."

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter prognostizierte aber einen schnelleren Kohleausstieg. "Meine Prognose ist, angesichts des Agierens auch dieser Bundesregierung wird die Klimakrise so weiter eskalieren, dass in den mittleren 20er-Jahren man auf alle Fälle dort noch eine Schippe drauflegen wird", sagte er ebenfalls im "Morgenmagazin". Zum Ergebnis der Kohlekommission erklärte er, man könne zumindest mit dem Beginn zufrieden sein. Wichtig sei, dass man "sehr, sehr schnell" einsteige. "Auf die lange Strecke wird man dann sehen."

Die Umweltverbände hätten Revisionsklauseln für 2023, 2026 und danach eingebaut, erinnerte der Grünen-Fraktionsvorsitzende. Hofreiter betonte, "dass angesichts der Entwicklung der Erneuerbaren Energien, die jetzt schon extrem billig geworden sind, angesichts des Drucks, der aus der Klimakrise entsteht, auf die lange Strecke man nicht bis 2038 warten wird".

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte die Bundesregierung dazu auf, für den Kompromiss der Kohlekommission schnell die gesetzlichen Grundlagen zu erarbeiten. "Für die weiteren Tage ist es nun entscheidend, dass der Bund Verlässlichkeit schafft", sagte Kretschmer der Düsseldorfer Rheinischen Post. Bis Ende April müssten die Eckpunkte für das Maßnahmengesetz und das Planungsbeschleunigungsgesetz vorliegen. Kretschmer warnte alle Beteiligten vor neuem Streit und betonte, Sachsen werde den Kompromiss der Kohlekommission akzeptieren.

(mit Material von AFP)

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

January 28, 2019 03:28 ET (08:28 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.