Die Zahl der Aktionäre in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen. Insgesamt besaßen rund 10,3 Millionen Bürger, die älter waren als 14 Jahre, Anteilsscheine von Unternehmen oder Aktienfonds, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren 250 000 mehr als im Jahr zuvor. Ein Grund dürften die anhaltenden Niedrigzinsen sein. Klassische Sparformen werfen deswegen kaum noch etwas ab.
Rund jeder sechste Bundesbürger war 2018 demnach in der einen oder anderen Form in Aktien investiert. Anleger interessierten sich vor allem für Fonds-Anteile, die Zahl der Besitzer stieg um 617 000. Die Zahl der direkten Aktionäre sank hingegen um 373 000 auf gut 4,5 Millionen.
Das Börsenjahr 2018 bereitete Anlegern allerdings wenig Freude. Der
deutsche Leitindex Dax
Trotz des vierten Anstiegs in Folge sind die Aktionärszahlen von den Zeiten der Börseneuphorie zur Jahrtausendwende ohnehin noch ein gutes Stück entfernt. 2001 gab es in Deutschland fast 13 Millionen Aktionäre. Das Platzen der New-Economy-Blase am Neuen Markt verschreckte jedoch viele Kleinanleger nachhaltig./mar/DP/nas
ISIN DE0008469008
AXC0097 2019-03-06/10:11
