Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 20.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bewertet mit 8$ - Preis:139$: Peer-Übernahmen brachten Anlegern dreistellige Gewinne
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
223 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Börsen bauen Gewinne aus - Trump-Rede im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen bauen am Dienstagnachmittag die Gewinne aus. Grund ist die Revision der Einkaufsmanagerindizes. "Vor allem beim Composite-PMI für Europa und einzelnen Problemländern wie Frankreich ist es nicht zur befürchteten Abwärtsrevision gekommen", so ein Händler. Stattdessen seien die Daten sogar einen Tick besser. Daneben hoffen Anleger auf marktstützende Nachrichten im Rahmen der Rede an die Nation von US-Präsident Donald Trump.

Der DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 11.333 Punkte, der Euro-Stoxx-50 steigt um 1,3 Prozent auf 3.205 Punkte. Wie Analysten mit Blick auf die "State of the Union"-Rede anmerken, ist die wichtigste Frage, ob Trump den nationalen Notstand ausrufen wird, um auf diesem Weg - unter Missachtung des US-Kongresses - mit dem Bau der umstrittenen Mauer nach Mexiko beginnen zu können. Ein solcher Schritt verschärfte die politischen Spannungen in Washington noch einmal deutlich.

Daneben dürfte sich Trump zur Lage der US-Wirtschaft und möglicherweise zu Nordkorea äußern. Ein zweites Treffen mit Kim wird nicht ausgeschlossen. Der Fokus der Commerzbank liegt derweil auf Hinweisen zu den Handelsgesprächen. Eine Einigung zwischen den USA und China werde letztendlich davon abhängen, ob Trump diese möchte oder nicht - vollkommen unabhängig davon, was ökonomisch rational sei. Die "State of the Union" könnte einen Eindruck geben, aus welcher Richtung der Wind aus Washington in dieser Sache derzeit wehe.

Infineon blickt vorsichtig in die Zukunft 
 

Infineon hat der Schwäche der Autobranche und der Abschwächung der Konjunktur in China im ersten Geschäftsquartal noch getrotzt, äußert sich mit Blick auf die weitere Entwicklung aber vorsichtiger und fährt ihre Investitionen in den nächsten Monaten etwas zurück. Im saisonal schwächeren Zeitraum Oktober bis Dezember verbuchte der Chiphersteller einen operativen Gewinn (Segmentergebnis) von 359 Millionen Euro - 15 Millionen mehr als erwartet. Infineon verlieren 0,4 Prozent.

Der Ölkonzern BP hat von guten Geschäften in allen Segmenten profitiert. Die Briten erzielten im vierten Quartal wieder einen Gewinn und übertrafen die Erwartungen der Analysten. Die Aktiva-Verkäufe will BP in den kommenden zwei Jahren fortsetzen, was an der Börse positiv gesehen wird. BP ziehen gleich um 4,6 Prozent an, der Ölsektor legt um 1,6 Prozent zu.

Nachdem die Aktie von Dia vor einem Jahr noch bei 4 Euro notiert hatte, kostete sie am Vortag nur noch 43 Cent. Dies zeigt, zumindest am Kurs, die Misere des spanischen Lebensmitteldiscounters. Nun will der Investor Letterone, der knapp 30 Prozent an dem Unternehmen hält, DIA vollständig übernehmen und dann sanieren. Geboten wird 0,67 Euro je Dia-Aktie, diese springt um 63 Prozent auf 0,70 Euro nach oben.

Salzgitter mit schwachem Ausblick 
 

Für Salzgitter geht es nach einem schwachen Ausblick um 7,6 Prozent nach unten. Der Stahlkonzern spricht von einem sich eintrübenden Sentiment sowie zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten. Salzgitter rechnet für 2019 mit einem Vorsteuergewinn von 125 bis 175 Millionen Euro nach 347 Millionen 2018 und bewegt sich damit unterhalb des Mittelwertes der derzeitigen Markterwartung.

Nach Quartalszahlen geht es für die Aktie von Pandora um 16,7 Prozent aufwärts. Allerdings ist man sich an der Börse nicht sicher, ob es sich nur um einen "dead-cat-bounce" handelt oder mehr. Positiv überrasche klar der Gewinn im vierten Quartal, der von Kosteneinsparungen profitiert habe, so ein Markteilnehmer. Auf der anderen Seite wertet er den 2019er Ausblick negativ, hier liege der Konsens deutlich darüber.

Die Hannover Rück (minus 0,9 Prozent) hat ihr Jahresgewinnziel trotz eines hohen Schadensaufkommens im Schlussquartal erreicht. Zudem bekräftigte der Rückversicherer seine Prognose für das laufende Jahr. Mit der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar zeigte sich das Unternehmen zufrieden. Bechtle steigen 5,8 Prozent. Positiv wird an der Börse gewertet, dass IBM einen Teil des Servicegeschäfts an Bechtle ausgelagert hat.

iPhone-Zulieferer AMS erreicht Markterwartung nicht 
 

Die Zahlen des iPhone-Zulieferers AMS überzeugen nicht. Im Jahresvergleich stieg der Umsatz um 34 Prozent an, Analysten hatten in der Spitze jedoch mit bis zu plus 38 Prozent gerechnet. Für das erste Quartal 2019 erwartet AMS "aufgrund des ungünstigeren Endmarktumfelds" einen Umsatz von 350 bis 390 Millionen Dollar, was leicht unter der Analystenerwartung von 380 Millionen Dollar liegt. Zudem hat das Unternehmen die Dividende gestrichen. Die Aktie bricht um 12,2 Prozent ein.

Zudem hat Qiagen (minus 2,3 Prozent) Zahlen vorgelegt. "Das vierte Quartal überzeugt mich nicht", so ein Marktteilnehmer. Der Umsatz habe den Konsens um 2 Prozent verfehlt, die Marge sei leicht unter der Erwartung ausgefallen. Allein der bereinigte Gewinn je Aktie habe geliefert. Der Ausblick lese sich etwas pessimistischer als der Konsens, so das es hier bei den Schätzungen der Analysten nach unten gehen könne. Bryan Garnier hält indes an der Kaufempfehlung fest.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.205,49       1,27         40,29           6,80 
Stoxx-50                2.948,39       1,27         37,02           6,82 
DAX                    11.338,05       1,44        161,47           7,38 
MDAX                   24.036,00       1,03        244,89          11,34 
TecDAX                  2.602,28       1,77         45,15           6,21 
SDAX                   10.639,10       0,90         95,23          11,88 
FTSE                    7.157,98       1,76        123,85           4,55 
CAC                     5.072,49       1,45         72,30           7,23 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite       0,18                     0,00          -0,06 
US-Zehnjahresrendite        2,70                    -0,02           0,02 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8:32 Uhr  Mo, 17.26 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1410     -0,23%        1,1426         1,1429   -0,5% 
EUR/JPY                   125,34     -0,28%        125,53         125,77   -0,3% 
EUR/CHF                   1,1411     -0,01%        1,1411         1,1407   +1,4% 
EUR/GBP                   0,8813     +0,50%        0,8759         0,8747   -2,1% 
USD/JPY                   109,87     -0,03%        109,86         110,04   +0,2% 
GBP/USD                   1,2946     -0,71%        1,3044         1,3066   +1,4% 
Bitcoin 
BTC/USD                 3.421,05     +0,28%      3.416,05       3.414,87   -8,0% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  54,21      54,56         -0,6%          -0,35  +18,6% 
Brent/ICE                  62,44      62,51         -0,1%          -0,07  +14,8% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.316,27   1.312,17         +0,3%          +4,10   +2,6% 
Silber (Spot)              15,86      15,87         -0,0%          -0,00   +2,4% 
Platin (Spot)             822,09     821,00         +0,1%          +1,09   +3,2% 
Kupfer-Future               2,82       2,79         +1,0%          +0,03   +7,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2019 10:25 ET (15:25 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.