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DAX gelingt Befreiungsschlag, Wirecard setzt Aufholjagd fort

In den vergangenen Tagen kam der DAX kaum vom Fleck. Zeitweise drohte das wichtigste deutsche Börsenbarometer sogar wieder in Richtung 11.000-Punkte-Marke zu rutschten. Am heutigen Dienstag schoss der DAX jedoch regelrecht in die Höhe.

Das war heute los. Dabei halfen unter anderem gute Vorgaben aus den USA. Die Wall Street konnte einen starken Auftakt in den Handelstag verbuchen, während die Anleger dort auf die heutige Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation warteten. Dank der guten Stimmung an der Wall Street reichte es für den DAX nach einem eher verhaltenen Handelsauftakt für Kurszuwächse von mehr als 1 Prozent. Angesichts der jüngsten Marktunsicherheiten bleibt jedoch die Frage, ob der Index die gute Performance in den kommenden Tagen wiederholen kann.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX war einmal mehr die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) mit großem Abstand an der Spitze zu finden. Die Kurszuwächse lagen zeitweise bei mehr als 7 Prozent. Damit setzte der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München seine Erholung fort, nachdem in der Vorwoche zwei Berichte der "Financial Times" zu einem mutmaßlichen Fehlverhalten eines Wirecard-Mitarbeiters in Singapur für einen regelrechten Kurssturz gesorgt hatten.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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