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Glaxosmithkline sucht das Heil in Krebsmedikamenten

Von Denise Roland und Carlo Martuscelli

LONDON (Dow Jones)--Höhere Ausgaben für die Entwicklung neuer Krebsmittel sowie erstmalige Konkurrenz beim Kassenschlager Advair werden Glaxosmithkline in diesem Jahr einen Gewinnrückgang bescheren. Der britische Pharmariese meldete am Mittwoch zwar einen erfreulichen Jahresüberschuss, warnte aber zugleich davor, dass der bereinigte Gewinn je Aktie - eine von Analysten genau beobachtete Größe - 2019 um 5 bis 9 Prozent sinken könnte.

Glaxo steht unter dem Druck von Investoren, seine Pipeline zu erweitern, und widmet sich nun entschlossen der Steigerung seiner Präsenz auf dem wettbewerbsintensiven Krebsmarkt. Dabei richtet der Konzern den Schwerpunkt auf Immuntherapien.

Fuß gefasst hat der Konzern im Markt für Krebsarzneien im Dezember mit der 4,16 Milliarden US-Dollar teuren Übernahme von Tesaro, bekannt für das Eierstockkrebsmedikament Zejula. Im Zuge der Transaktion gingen auch mehrere Forschungsprogramme auf Glaxo über. Lukrativ ist der Deal aber noch nicht. Der Kauf werde das Ergebnis in den nächsten beiden Jahren belasten, teilte GSK mit - aufgrund der mit der Transaktion verbundenen Kosten sowie höherer Forschungsinvestitionen.

Viele Pharmaunternehmen verstärken ihre Krebsforschung, angetrieben von den jüngsten Fortschritten auf diesem Gebiet und der Aussicht auf hohe Gewinne für diejenigen, die Erfolg haben.

Tesaro-Kauf und Merck-Kooperation ebnen den Weg 
 

Glaxo, ein relativer kleiner Fisch in der Krebsmedizin, will in diesem lukrativen Markt nun auch einen festen Platz einnehmen. "Es ist sehr wettbewerbsfähig und es ist teuer, in sie zu investieren, wichtig aber ist, die richtigen Vermögenswerte zu wählen und verfolgen", sagte CEO Emma Walmsley während einer Telefonkonferenz.

Seit Juli habe sich die Krebspipeline von Glaxo auf 16 Medikamente verdoppelt, vor allem dank des Tesaro-Deals und der Kooperation mit der Merck KGaA, die der Konzern am Vortag angekündigt hatte.

Während Glaxo verstärkt in die Krebsbehandlung vorstößt, fährt sie andere Bereiche zurück. Walmsley hat Dutzende von Forschungsprojekten gestrichen und überdenkt auch den endgültigen Ausstieg aus dem Bereich Consumer Health. Im Dezember hatte der Konzern angekündigt, seine Sparte Consumer Health Care mit jener von Pfizer zu fusionieren und dann das Joint Venture abzuspalten.

Das Ergebnis von Glaxo wird in diesem Jahr zudem unter der Einführung einer generischen Version des meistverkauften Asthma-Inhalators Advair leiden. Die US-Gesundheitsbehörde hat vor kurzem die Mylan-Version des Medikaments genehmigt. Der Umsatz mit Advair ist in den letzten Jahren aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs mit anderen Produkten zurückgegangen, es ist aber immer noch eines der meistverkauften Medikamente des Unternehmens - mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Pfund 2018. Insgesamt kam GSK 2018 auf einen Umsatz von 30,8 Milliarden Pfund, 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 7 Prozent auf 119,4 Pence. Der Konzern schnitt damit besser ab als erwartet.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/bam/brb

(END) Dow Jones Newswires

February 06, 2019 11:44 ET (16:44 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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