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DAX tief in der Verlustzone, Wirecard-Aktie erlebt den nächsten Kurssturz

Am heutigen Freitag sah es zunächst so aus, als könnte sich der DAX nach dem gestrigen Kurssturz wenigstens stabilisieren. Allerdings wurden die Verluste im weiteren Handelsverlauf immer weiter ausgebaut.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer rutschte unter die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke. Zu der schlechten Stimmung hatte erneut auch ein schwacher Auftakt an der Wall Street beigetragen. Genauso wie gestern waren es die neu entflammten Konjunktursorgen, die die Märkte nach unten drückten. Zumal bereits im März höhere US-Importzölle auf chinesische Einfuhren drohen und sich der Handelsstreit zwischen China und den USA damit verschärfen könnte. Den Börsen und der Weltwirtschaft drohen damit weitere turbulente Tage.

Das waren die Tops & Flops. Im Tagesverlauf konnte sich die SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) relativ gut dem schwachen Gesamtmarktumfeld entziehen. Für das Papier ging es zeitweise um rund 1,5 Prozent in die Höhe. Die Aktie des größten europäischen Softwarekonzerns profitierte von einigen positiven Analystenkommentaren. Diese folgten wiederum auf den gestern in New York abgehaltenen Kapitalmarkttag der Walldorfer. Offenbar gefielen Investoren und Analysten die Aussagen des Managements zu den mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten und der Art und Weise, wie in Zukunft eine bessere Profitabilität an den Tag gelegt werden soll.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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