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DAX tief in der Verlustzone, Wirecard-Aktie erlebt den nächsten Kurssturz

Am heutigen Freitag sah es zunächst so aus, als könnte sich der DAX nach dem gestrigen Kurssturz wenigstens stabilisieren. Allerdings wurden die Verluste im weiteren Handelsverlauf immer weiter ausgebaut.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer rutschte unter die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke. Zu der schlechten Stimmung hatte erneut auch ein schwacher Auftakt an der Wall Street beigetragen. Genauso wie gestern waren es die neu entflammten Konjunktursorgen, die die Märkte nach unten drückten. Zumal bereits im März höhere US-Importzölle auf chinesische Einfuhren drohen und sich der Handelsstreit zwischen China und den USA damit verschärfen könnte. Den Börsen und der Weltwirtschaft drohen damit weitere turbulente Tage.

Das waren die Tops & Flops. Im Tagesverlauf konnte sich die SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) relativ gut dem schwachen Gesamtmarktumfeld entziehen. Für das Papier ging es zeitweise um rund 1,5 Prozent in die Höhe. Die Aktie des größten europäischen Softwarekonzerns profitierte von einigen positiven Analystenkommentaren. Diese folgten wiederum auf den gestern in New York abgehaltenen Kapitalmarkttag der Walldorfer. Offenbar gefielen Investoren und Analysten die Aussagen des Managements zu den mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten und der Art und Weise, wie in Zukunft eine bessere Profitabilität an den Tag gelegt werden soll.

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© 2019 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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