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Aktie im Fokus - ThyssenKrupp: Wie gewonnen, so zerronnen, diese alte Weisheit gilt ...

Wie gewonnen, so zerronnen, diese alte Weisheit gilt für den Aktienkurs von ThyssenKrupp derzeit. Nach den exorbitanten Kursgewinnen vom letzten Freitag hat die Aktie nach drei negativen Handelstagen den Kursgewinn fast wieder komplett vernichtet. Auch gestern stand ein dickes Minus von 4,95 Prozent auf 12,11 Euro auf dem Kurszettel.

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Damit rückt das bisherige Jahrestief bei 11,17 Euro wieder in den Fokus der Anleger. Wird diese wichtige Unterstützung gebrochen, dann sollte ein klares Verkaufssignal generiert werden. Auf der Oberseite ist in dem Hoch vom vergangenen Freitag bei 14,46 Euro der entscheidende Widerstand zu sehen. Auf jeden Fall ist die Aktie derzeit sehr volatil, so zogen die verschiedenen Indikatoren für die Volatilität in den letzten Tagen deutlich an.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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