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marktEINBLICKE
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Bei Wirecard die Störgeräusche ausblenden!

Ein steiler Kursanstieg führte Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) im Herbst 2018 in den DAX. Allerdings fiel der Start in der ersten deutschen Börsenliga aufgrund des schwachen Börsenumfeldes und Gewinnmitnahmen ins Wasser. Erst Anfang 2019 konnte sich das Papier wieder fangen und die erhoffte Erholungsrallye starten. Doch damit war es auch schnell vorbei. Inzwischen scheint bei Anlegern nur noch ein Thema zu zählen.

Wirecard sieht sich derzeit ständigen Angriffen der "Financial Times" ausgesetzt. Genauso wie in der Vergangenheit ist es "FT"-Journalist Dan McCrum, der es auf den Zahlungsabwickler abgesehen hat. Dieses Mal wirft er dem Unternehmen Bilanz-Unregelmäßigkeiten in seiner Singapur-Filiale vor. Wirecard hat diese Vorwürfe mehrfach in entschiedener Form zurückgewiesen und sogar angekündigt, rechtlich gegen "FT" und seine in den Augen des DAX-Unternehmens unethische Berichterstattung vorzugehen.

Geholfen hat dies bisher wenig, obwohl laut Unternehmensangaben weder eine interne Untersuchung eine Bestätigung für die erhobenen Vorwürfe gefunden, noch die externe Untersuchung durch eine auf Compliance spezialisierte Anwaltskanzlei bisher zu schlüssigen Feststellungen über kriminelles Fehlverhalten von Mitarbeitern oder Führungskräften geführt hat. Die Wirecard-Aktie konnte trotzdem nur ein wenig verlorenen Boden gutmachen, nachdem es im Zuge der "FT"-Berichterstattung für das Papier innerhalb von wenigen Tagen um mehr als 40 Prozent in die Tiefe ging.

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© 2019 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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