FRANKFURT (Dow Jones)--Beim Verbindungstechnologiespezialist Norma haben im vergangenen Jahr höhere Rohstoffkosten und die US-Strafzölle auf Stahl auf der Profitabilität gelastet. Das bereinigte EBITA verringerte sich im Gesamtjahr 2018 um 0,8 Prozent auf 173,2 Millionen Euro. Analysten hatten sogar einen etwas stärkeren Rückgang auf 172 Millionen Euro erwartet. Die bereinigte EBITA-Marge verschlechterte sich auf 16,0 von 17,2 Prozent im Vorjahr.
Grund für den Ergebnisrückgang waren neben der angespannten Situation auf den Rohstoffmärkten höhere Legierungszuschläge sowie die US-Strafzölle auf Stahl. Das Unternehmen selbst hatte sich für das vergangene Jahr vorgenommen, beim Umsatz das obere Ende der prognostizierten Wachstumsspanne von 5 bis 8 Prozent zu erreichen. Bei der bereinigten EBITA-Marge hatte sich Norma 16 bis 17 Prozent zum Ziel gesetzt.
Die Erlöse erreichten 1,084 Milliarden Euro - ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Analysten hatten im Mittel 1,086 Milliarden Euro veranschlagt. Im vierten Quartal steigerte die Norma Group SE aus Maintal den Umsatz um 5,3 Prozent auf 267 Millionen Euro. Das bereinigte EBITA legte um 6,3 Prozent auf 42,7 Millionen Euro zu. Die bereinigte EBITA-Marge verbesserte sich auf 16,0 Prozent von 15,8 Prozent. Analysten hatten dem MDAX-Unternehmen Erlöse von 275 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITA von 45 Millionen zugetraut.
"2018 war ein herausforderndes, aber auch erfolgreiches Jahr für die Norma Group", resümierte Vorstandschef Bernd Kleinhens. "Zwar hat sich die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten auf Ergebnis und Marge ausgewirkt. Aber das starke organische Wachstum zeigt uns, dass unsere Produkte weltweit immer stärker gefragt sind."
Die endgültigen Zahlen für das vergangene Jahr sowie die Finanzziele für das laufende Jahr will das Unternehmen am 20. März vorlegen.
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February 13, 2019 01:22 ET (06:22 GMT)
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