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MÄRKTE EUROPA/Börsen notieren vor ZEW knapp behauptet

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp im roten Bereich präsentieren sich die Börsen in Europa am Dienstag im ganz frühen Geschäft. Die Vorgaben der asiatischen Börsen drängen keine Richtung auf und die Brexit-Uhr tickt langsam herunter, ohne dass es greifbare Ergebnisse gibt. Aus dem DAX hat der Zementhersteller aus Heidelberg überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt, Wirecard setzen die Erholung fort und steigen um weitere 8 Prozent. In diesem Umfeld notiert der DAX hauchdünn im Minus 11.3293 Punkten, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,2 Prozent auf 3.237 Punkte. Der Euro wird mit 1,1310 Dollar etwas leichter gehandelt. Nach dem Jahreshoch am Vortag notiert Gold kaum verändert bei 1.326 Dollar je Feinunze.

Mit Spannung wird auf die Veröffentlichung des ZEW-Index um 11.00 Uhr gewartet. Die Indexkomponente zum Ausblick der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland dürfte nach Einschätzung der DZ Bank nochmals gefallen sein. Sorge bereite nicht nur die Ungewissheit, ob ein No-Deal-Brexit vermieden werden könne, auch der andauernde Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der EU laste auf den Aussichten. Der erwartete Rückgang der Erwartungskomponente auf minus 19 Indexpunkte läge jedoch noch immer über dem Tiefstand vom Oktober, als das Konjunkturbarometer auf fast minus 25 Indexpunkte gefallen war.

Heidelbergcement übertrifft Markterwartungen 
 

Heidelbergcement hat im vierten Quartal bei steigenden Einnahmen operativ weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, die Markterwartungen damit aber übertroffen. Mit der Schuldentilgung und der Optimierung des Portfolios kam der DAX-Konzern im vergangenen Jahr gut voran. "Vor allem diese Kombination aus besseren Zahlen und etwas stärkerem Schuldenabbau verblüfft etwas angesichts der Konjunkturängste zum Jahresende", sagt ein Händler. Auf der negativen Seite sei aber klar der Kostendruck von der Rohstoffseite erkennbar. Der Kurs legt um gut 4 Prozent.

Die 2018er Geschäftszahlen der HSBC lösen an der Börse wenig Applaus aus. Die Jefferies-Analysten stufen den Rückgang der Zinsmarge, die unveränderte Dividende ohne Aktienrückkäufe wie auch die Kostenentwicklung als enttäuschend ein. Sie gehen davon aus, dass der Konsens der Analysten beim Vorsteuergewinn nun etwas vorsichtiger werden dürfte. Trotz eines schwächeren globalen Konjunkturausblicks verzeichnet die Bank einen guten Jahresauftakt und bestätigt den Ausblick. Nach einem Rücksetzer an der Börse in Hongkong handelt die Aktie in London 3,1 Prozent schwächer.

Der Lebensmittelkonzern Danone hat im vergangenen Jahr leichte Rückgänge bei Nettogewinn und Umsatz hinnehmen müssen, das Minus fiel allerdings nicht so hoch wie von Analysten befürchtet aus. In der Folge geht es für die Aktie leicht nach oben.

Chinesische Fuson greift nach Tom Tailor 
 

Seit langem begleiten die Chinesen den Niedergang des Modehändlers Tom Tailor. Nun hat Fosun den Anteil im Rahmen einer Barkapitalerhöhung auf 35,35 Prozent erhöht und gibt in der Folge ein Übernahmeangebot ab. Dieses liegt bei 2,26 Euro je Aktie und liefert damit nur eine Minimalprämie von 4,6 Prozent über dem Xetra-Schluss des Vortages. Möglicherweise ist nun ein guter Zeitpunkt, um die Beteiligung hochzufahren. Tom Tailor sieht derzeit im Kerngeschäft nach Meinung von Hauck & Aufhäuser solide aus, nachdem das Modeunternehmen im Dezember einen Großteil der Marke Bonita abgeschrieben hat. Die Aktie legt um 9,4 Prozent auf 2,36 Euro zu.

Borussia Dortmund macht es ihren Fans an der Börse nicht einfach. Nach einem torlosen Remis gegen den Tabellenletzten Nürnberg und dem fünften sieglosen Pflichtspiel nacheinander handelt die BVB-Aktie 1 Prozent leichter.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.237,35      -0,23         -7,44           7,86 
Stoxx-50                2.994,86      -0,42        -12,64           8,51 
DAX                    11.293,21      -0,05         -5,99           6,95 
MDAX                   24.365,39      -0,40        -98,09          12,86 
TecDAX                  2.640,27       0,69         18,12           7,76 
SDAX                   10.819,25       0,11         11,42          13,78 
FTSE                    7.192,14      -0,38        -27,33           7,30 
CAC                     5.158,13      -0,20        -10,40           9,04 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite       0,11                    -0,01          -0,14 
US-Zehnjahresrendite        2,67                     0,00          -0,01 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8:12 Uhr  Mo, 17:10 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1317     +0,08%        1,1300         1,1308   -1,3% 
EUR/JPY                   125,30     +0,16%        125,06         125,05   -0,3% 
EUR/CHF                   1,1371     +0,08%        1,1359         1,1355   +1,0% 
EUR/GBP                   0,8753     +0,00%        0,8757         0,8749   -2,7% 
USD/JPY                   110,73     +0,11%        110,66         110,57   +1,0% 
GBP/USD                   1,2930     +0,06%        1,2905         1,2925   +1,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 3.887,01     +0,69%      3.890,01       3.822,55   +4,5% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  55,97      56,06         +0,7%           0,38  +22,4% 
Brent/ICE                  66,52      66,50         +0,0%           0,02  +22,3% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.328,00   1.326,90         +0,1%          +1,10   +3,5% 
Silber (Spot)              15,82      15,81         +0,1%          +0,01   +2,1% 
Platin (Spot)             809,35     807,00         +0,3%          +2,35   +1,6% 
Kupfer-Future               2,84       2,84         +1,6%          +0,05   +8,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2019 03:45 ET (08:45 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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