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Kampfansage im DAX an der Abwärtstrendlinie

Auf die positive Vorwoche konnte der DAX (ISIN DE0008469XXX | WKN 846900) noch einmal eine weitere Gewinnwoche anknüpfen. Mit 1,4 Prozent sind wir damit recht genau auf der DAX-Abwärtstrendlinie angelangt, die ich in der Vorwoche spezifizierte und als bullishes Szenario in Aussicht stellte. Hier muss er nun eine Entscheidung herbeiführen und könnte dabei für erhöhte Volatilität sorgen.

Die Vorwoche begann eher ruhig und verdaute erst einmal die starke Aufwärtsdynamik des vergangenen Freitags. In einer Konsolidierung unterschritt der DAX die 11.300 und hatte hier ohne die Hilfe der Wall Street, an der ein Feiertag abgehalten wurde, kein wirkliches Eigenleben. Man konnte als Trader hier nur wenige Punkte generieren und sich auf das Einpendeln um die 11.320 - als ehemaligen Widerstand - fixieren:

Dort fanden wir uns auch nach einem gescheiterten Ausbruchsversuch am Dienstag wieder, der sicherlich einige Marktteilnehmer verwirrte:

Erst am Mittwoch gelang dann der Ausbruch nach einem letzten Aufsetzen an der 11.320 (ganz genau waren es auf XETRA 11.318,74). Die bullishen Kräfte wurden dabei entfesselt und im nächsten Schritt die 11.400 überschritten. Dieses Momentum gipfelte dann am Freitag bei einem Wochenhoch von 11.504 Punkten und pendelte sich leicht darunter als Schlusskurs ein. Vier positive Handelstage zementierten damit erneut eine Gewinnwoche im DAX und ließen den Index an einer Entscheidungsmarke verharren. Kein Ausreißertag, sondern eine ruhige Woche mit kleinen Tagesgewinnen:

In der Vorwochenanalyse hatte ich als bullishes Ziel eine Abwärtstrendlinie definiert, welche sich vom Juni vergangenen Jahr wie ein Dach immer tiefer über dem DAX-Kurs einzeichnen läßt. Sie sah wie folgt aus:

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