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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Bedeutung des autonomen Fahrens 
 
Überschrift: Von Menschen bereinigt 
 
Daimler und BMW wollen das autonome Fahren voranbringen. Man glaubt diesmal, einen âEURzrevolutionären Trend' rechtzeitig erkannt zu haben, nachdem man ihn beim Elektroauto gründlich verschlafen hat. Doch vor allzu großer Euphorie sei gewarnt. Das eine Risiko ist ökonomischer Art. Autonome Fahrzeuge werden vom Computer gesteuert und eingetaktet in den Gesamtverkehr. PS-Stärke spielt keine Rolle mehr, individuelles Fahrkönnen auch nicht. Für jene Käufer, die mit ihrer Modell- und Motorwahl bisher zeigen wollen, was für tolle Hechte sie sind, ist das wenig attraktiv. Daimler und BMW werden hier Kundschaft verlieren. 
Das Hauptproblem aber liegt in den Städten. Dort funktioniert Verkehr zwar nach Regeln, die ein Computer lernen kann, aber hier bewegen sich auch noch andere âEURzautonom'. Fußgänger, Radfahrer, manchmal sogar ein Kind. Das selbstfahrende Auto setzt klare Verhältnisse voraus - einen von Menschen und Tieren bereinigten Weg, also eine Straße mit Leitplanken, zwischen denen nicht viel Unvorhergesehenes passieren kann. Oder es muss ständig bremsen. In der Folge müssten die Städte komplett autogerecht umgebaut werden: freie Fahrt für freie Computer. Eine schöne neue Welt wird das werden. Sinnvoller wäre, die Entwicklung auf jene Bereiche zu konzentrieren, in denen das autonome Fahren tatsächlich Vorteile hat. Im Stop-and-Go- und Kolonnenverkehr auf der Autobahn zum Beispiel. Freilich wird sich mancher dann fragen, warum er nicht gleich die Bahn benutzt. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2019 14:02 ET (19:02 GMT)

© 2019 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.