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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über eine schwarze Liste der EU 
 
Überschrift: Strikte Auswahl 
 
Schwarze Listen sind ein erzieherisches Instrument. Diese Erfahrung hat man in Brüssel bereits mehrfach gemacht. Seitdem es eine entsprechende Aufstellung für dubiose Luftfahrtunternehmen gibt, die bei der Sicherheit schlampen und deshalb nicht mehr in die EU fliegen dürfen, wächst die Zahl der Airlines, die schärfere Kontrollen eingeführt haben. Und sogar die schwarze Liste der Regionen, die sich im Kampf gegen Steuerflucht einem Informationsaustausch mit den EU-Finanzbehörden verweigerten, wird mit jeder Aktualisierung kürzer. Denn wer in einer solchen Tabelle öffentlich bloßgestellt wird, hat Probleme mit seinem Ruf. 
Die Auflistung von Ländern, die nicht entschlossen genug gegen Geldwäsche oder Terror-Finanzierung vorgehen, hat jedoch noch eine andere Qualität. Hier geht es allerdings immer auch um die Frage, ob man nicht den vielversprechenden Neuanfang einer Regierung unterstützen müsste, anstatt das Land in eine gemeinsame Liste mit möglicherweise viel schlimmeren Sündern aufzunehmen und damit bloßzustellen. Doch gerade weil sie Änderungen erreichen soll, muss eine schwarze Liste von Geldwäschestaaten strikt geführt werden - und darf nicht durch andere politische Interessen verwässert werden. 
 
========================= 
Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
Politik: http://bit.ly/1MCIyI0 
Wirtschaft: http://bit.ly/1RymHTn 
Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
Kultur: http://bit.ly/1Rh6cix 
Sport: http://bit.ly/1MCJg88 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 01, 2019 14:06 ET (19:06 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

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