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Dialog Semiconductor: Erst der Anfang

Dialog Semiconductor (WKN: 927200 / ISIN: GB0059822XXX) ist wieder da. Mit Wirkung zum 18. März wird der britisch-schwäbische Chiphersteller wieder im MDAX vertreten sein. Dafür werden die Aktien der Schaeffler AG (WKN: SHA015 / ISIN: DE000SHA0XXX) aus dem MDAX genommen.

Die jüngste Aufholjagd der Dialog-Semiconductor-Aktie hat dem Titel den Aufstieg in die zweite deutsche Börsenliga verschafft. Vor rund zwei Jahren kostete die Dialog-Semiconductor-Aktie noch etwas mehr als 50 Euro. Im Moment sind wir bei etwa der Hälfte davon. Es bleibt also noch einiges an Aufholpotenzial übrig.

Das größte Problem für Dialog Semiconductor war und ist die große Abhängigkeit vom Großkunden Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005). Lange Zeit wurde am Markt befürchtet, dass der iPhone-Konzern weniger Chips im Bereich Strommanagement (PMICs, power management integrated circuits) bei Dialog Semiconductor bestellen und diese stattdessen verstärkt in Eigenregie produzieren würde. Diese Aussicht lies den Kurs der Dialog-Semiconductor-Aktie im Tief Mitte 2018 bis auf 12,44 Euro fallen. Mitte Oktober 2018 sorgten jedoch eine Lizenzvereinbarung und die Stärkung der Partnerschaft mit Apple für große Erleichterung und frische Mittel für Dialog Semiconductor. Bereits zuvor war jedoch die steile Erholungsrallye der Dialog Semiconductor-Aktie angelaufen.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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