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16.03.2019 | 07:58
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Der Umwelt sowie einem besseren Verkehrsfluss auf unseren Straßen zuliebe sollen hierzulande immer mehr Personen und Waren auf der Schiene befördert werden. Dies ist jedoch nicht der einzige Aspekt, der in den kommenden Jahren hohe Investitionen in die Bahninfrastruktur erforderlich macht und in diesem Bereich tätigen Unternehmen gute Geschäfte bescheren sollte.

Großer Bedarf

Für Alstom (WKN: A0F7BK / ISIN: FR0010220475) und Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) war bereits alles klar. Die beiden Unternehmen aus Frankreich und Deutschland wollten ihre Zugsparten zusammenlegen, um für den Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz gerüstet zu sein. Dabei gilt der Blick vor allem dem chinesischen Bahn-Riesen CRRC (China Railway rolling Stock Corporation). Allerdings stoppte die EU-Kommission, das Vorhaben des TGV-Herstellers Alstom und des ICE-Produzenten Siemens. Die EU-Kommission meldete Wettbewerbsbedenken an. Demnach hätte die Fusion die Konkurrenzsituation auf den Märkten für Eisenbahn-Signalanlagen und Höchstgeschwindigkeitszüge beeinträchtigt. Befürchtet wurden konkret höhere Preise für Hochgeschwindigkeitszüge und Signalanlagen. Letzteres hätte sich aus Behördensicht langfristig sogar negativ auf die Sicherheit der Fahrgäste auswirken können. Während deutsche und französische Politiker im Geiste einer neuen europäischen Industriepolitik versuchen, die Fusion zu retten, blicken Alstom und Siemens bereits in die Zukunft.

Schließlich müssen sie sehen, wie sie die Chancen in der Branche am besten nutzen können. Zumal es davon eine ganze Menge gibt. Weltweit sind enorme Investitionen in die Bahninfrastruktur geplant. Davon wollen nicht nur Siemens und Alstom profitieren. Es werden immer mehr Schienenstrecken benötigt. Dazu braucht man unter anderem Gleise und Weichen. Bahnstromanlagen werden gebraucht, genauso wie die Stellwerkanlagen, Zugkontrolleinrichtungen oder die Leittechnik. Beleuchtung, Kundeninformationssysteme, Uhrenanlagen, Datennetze, das alles muss auch vorhanden sein, genauso wie die passenden Schienenfahrzeuge für die Instandhaltung sowie Mess- und Diagnosesysteme oder die IT, die einen reibungslosen Ablauf gewährleistet. Und natürlich werden die entsprechenden Züge benötigt, mit denen Waren und Menschen auf Schienen befördert werden. Ein ganz eigenes Feld sind dabei die extrem beanspruchten und damit sehr wichtigen Zugbremsen, so dass sich auch hier unzählige Zulieferer über Aufträge freuen können.

voestalpine: Bahninfrastruktur aus Österreich

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