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Steigende Produktionsmengen, operative Hebelwirkung und der Goldpreis könnten zusammen neue Impulse setzen
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MÄRKTE USA/Warten auf die US-Notenbank sorgt für Zurückhaltung

Von Thomas Rossmann

NEW YORK (Dow Jones)--Die Blicke der Investoren an der Wall Street sind zur Wochenmitte auf die US-Notenbank gerichtet. Im Vorfeld der Fed-Entscheidung dürfte Zurückhaltung dominieren. Die Notenbanker könnten sich möglicherweise endgültig von Zinserhöhungen in diesem Jahr verabschieden, nachdem es im Januar geheißen hatte, man werde bei weiteren Zinserhöhungen geduldig und datenabhängig agieren. Vielleicht noch relevanter aus Marktsicht ist, was mit der während der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz passieren wird. Die Fed könnte bekannt geben, wann sie die Schrumpfung der Bilanz beenden wird. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich kaum verändert.

Zudem werden die Handelsgespräche zwischen den USA und China in der kommenden Woche fortgesetzt. Die Aussagen, wie dicht man sich vor einer Vereinbarung befindet, variieren derzeit noch recht stark. US-Präsident Donald Trump bekräftige am Dienstag seine Zuversicht, bald eine Einigung zu erreichen. In der vergangenen Woche hatte er erklärt, er erwarte innerhalb der nächsten drei oder vier Wochen ein Ergebnis. Ursprünglich hatte das Weiße Haus das Ziel ausgegeben, schon Ende März bei einem Gipfeltreffen von Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping ein Abkommen zu unterzeichnen.

Erneut gesenkte Jahresziele belasten Fedex 
 

Bei den Einzelwerten stehen die Aktien von Fedex deutlich unter Druck und verlieren vorbörslich 6,6 Prozent. Der Logistikkonzern hat seine Jahresziele zum zweiten Mal binnen drei Monaten gesenkt. Ferner lag der Umsatz des dritten Geschäftsquartals unter den Erwartungen des Marktes. Als Ursache des schwachen Abschneidens nannte Fedex einen Umsatzrückgang im Expressgeschäft, das unter einer weltweit schwächeren Nachfrage leide, und höhere Kosten für das Frachtgeschäft am Boden.

Google muss wegen wettbewerbswidriger Praktiken in der EU erneut eine Milliardenstrafe zahlen. Die EU-Kommission verhängte eine Geldbuße von 1,49 Milliarden Euro, weil Google auf fremden Webseiten durch restriktive Vertragsklauseln verhindert habe, dass Wettbewerber wie Microsoft oder Yahoo dort Werbeanzeigen platzieren konnten. Die Aktie der Google-Mutter Alphabet verliert 0,2 Prozent.

Der Aktienkurs von Tencent Music Entertainment fällt um 6,4 Prozent, nachdem der erste Quartalsausweis des Unternehmens nach dem Börsengang im Dezember mit Enttäuschung aufgenommen worden war. In den zurückliegenden drei Monaten hatte die Aktie allerdings um 53 Prozent zugelegt.

Ölpreise kommen leicht zurück 
 

Mit Abgaben zeigen sich zur Wochenmitte die Ölpreise, nachdem sie zuletzt auf Viermonatshochs gestiegen waren. Die Produktionsausfälle in Venezuela, dem Iran und Libyen könnten die Fördersenkungen der Opec unterstützen und dürften den Brent-Preis in den kommenden drei bis sechs Monaten in den Bereich zwischen 70 und 80 Dollar steigen lassen, so Dominic Schnider von UBS Global Wealth Management. Zudem wird auch auf die offiziellen Daten zu den US-Öllagerbeständen gewartet. Die Daten des privaten American Petroleum Institute (API) wiesen für die vergangene Woche einen Rückgang um 2,1 Millionen Barrel aus. Für die Daten Energy Information Administration (EIA) erwarten Volkswirte eine Zunahme von 0,8 Millionen Barrel. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fällt um 1,0 Prozent auf 58,46 Dollar, Brent verliert 0,4 Prozent auf 67,34 Dollar.

Auch am Devisenmarkt sind die Blicke auf die US-Notenbank gerichtet. Der Dollar dürfte allerdings keine größere Reaktion mehr zeigen, wenn die US-Währungshüter ihre Erwartungen für weitere Zinserhöhungen senken, da dies erwartet wird, wie es von der Unicredit heißt. Die Analysten rechnen nicht mehr mit einer weiteren Zinsanhebung im Juni. Als Ergebnis dürfte sich der Greenback mittelfristig abschwächen, heißt es weiter. Der Euro notiert mit 1,1363 Dollar knapp über dem Niveau vom Vorabend.

Wenig verändert zeigt sich im Vorfeld der Entscheidungen der US-Notenbank auch der Goldpreis. Die Feinunze kostet aktuell 1.307 Dollar. Die US-Anleihen legen leicht zu. Die Rendite zehnjähriger Titel reduziert sich um 2,6 Basispunkte auf 2,59 Prozent.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit        Rendite   Bp zu VT    Rendite VT     +/-Bp YTD 
2 Jahre            2,45       -1,2          2,47         125,2 
5 Jahre            2,41       -2,5          2,43          48,1 
7 Jahre            2,49       -3,1          2,52          24,5 
10 Jahre           2,59       -2,6          2,62          14,7 
30 Jahre           3,00       -2,3          3,03          -6,4 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Mi, 8:31 Uhr  Di 17.03 Uhr   % YTD 
EUR/USD          1,1363     +0,08%        1,1347        1,1351   -0,9% 
EUR/JPY          126,65     +0,16%        126,65        126,41   +0,7% 
EUR/CHF          1,1339     -0,02%        1,1346        1,1347   +0,7% 
EUR/GBP          0,8604     +0,56%        0,8561        0,8554   -4,4% 
USD/JPY          111,46     +0,08%        111,54        111,37   +1,7% 
GBP/USD          1,3206     -0,48%        1,3254        1,3267   +3,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        3.993,15     +0,06%      3.986,52      3.978,56   +7,4% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.         +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         58,46      59,03         -1,0%         -0,57  +26,9% 
Brent/ICE         67,34      67,61         -0,4%         -0,27  +23,2% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag         +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.307,36   1.306,73         +0,0%         +0,64   +1,9% 
Silber (Spot)     15,35      15,37         -0,1%         -0,02   -0,9% 
Platin (Spot)    855,18     850,50         +0,6%         +4,68   +7,4% 
Kupfer-Future      2,93       2,92         +0,3%         +0,01  +11,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

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March 20, 2019 08:52 ET (12:52 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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