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Wirecard: Ist der Spuk jetzt vorbei?

Mit Spannung haben Marktteilnehmer auf Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung zu mutmaßlichen Bilanzmanipulationen bei Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) in Singapur gewartet. Am Dienstag war es endlich so weit. Sowohl bei Anlegern als auch beim Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München war die Erleichterung groß, als die Ergebnisse vorgelegt wurden.

Wirecard teilte mit, dass die unabhängige Untersuchung zu keinen Feststellungen zum so genannten "round-tripping" oder Korruption geführt hätte. Auch hätten sich keine Erkenntnisse über eine strafrechtliche Verantwortung in Bezug auf die Konzernzentrale von Wirecard in München/Aschheim ergeben. Einzelne lokale Angestellte in Singapur könnten sich jedoch möglicherweise nach lokalem Recht strafbar gemacht haben, hieß es.

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© 2019 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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