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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über das Geschäft von Südzucker 
 
Überschrift: Düsterer Ausblick 
 
Was viele schon befürchtet haben, belegen jetzt die Zahlen. Die niedrigen Zuckerpreise lassen den Gewinn von Südzucker dramatisch einbrechen. Und der Ausblick ist düster: Für das kommende Geschäftsjahr rechnet Südzucker erneut mit einem Verlust im Kerngeschäft - bis zu 300 Millionen Euro. 
Die Strategie jedenfalls, verstärkt auf den Weltmarkt zu setzen, hat nicht gefruchtet. Sie ist schon wieder korrigiert worden. Noch Anfang des Jahres hatte Südzucker mitgeteilt, dass sich infolge der europaweit knappen Ernte die Erlöse etwas erholen könnten. Der Aktienkurs stieg daraufhin kräftig. Diese Kursgewinne sind seit gestern wieder hinfällig. Momentan kann der Konzern die Schwäche im Kerngeschäft wenigstens mit Gewinnen in den anderen Geschäftsfeldern Spezialitäten - dazu gehören etwa âEURzAlberto' oder âEURzFreiberger Pizza' - und Fruchtzubereitungen ausgleichen. 
Die Stimmung ist angespannt. Für Mitarbeiter und Landwirte, einige sind ohnehin schon von Werksschließungen betroffen, dürfte die Unsicherheit weiter steigen. Zumal niemand so recht weiß, wie es weitergeht. Das Management von Südzucker wirkt zunehmend hilflos und scheint für das kriselnde Kerngeschäft einfach keine Lösung zu finden. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 27, 2019 14:16 ET (18:16 GMT)

© 2019 Dow Jones News
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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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