DARMSTADT (dpa-AFX) - Die Software AG rechnet nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal beim Geschäft mit Datenbanksystemen und Großrechnern hier nun mit mehr Umsatz als bisher. Die Erlöse im Geschäftsbereich Adabas & Natural dürften sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr in einer Spanne von minus drei bis plus drei Prozent verändern, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Bisher war Software AG von minus fünf bis null Prozent ausgegangen. Im ersten Jahresviertel legte der Umsatz hier um 22 Prozent auf 54,7 Millionen Euro zu./he
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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