DARMSTADT (dpa-AFX) - Die Software AG rechnet nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal beim Geschäft mit Datenbanksystemen und Großrechnern hier nun mit mehr Umsatz als bisher. Die Erlöse im Geschäftsbereich Adabas & Natural dürften sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr in einer Spanne von minus drei bis plus drei Prozent verändern, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Bisher war Software AG von minus fünf bis null Prozent ausgegangen. Im ersten Jahresviertel legte der Umsatz hier um 22 Prozent auf 54,7 Millionen Euro zu./he
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
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